Die Marktgemeinde Untergriesbach hat sieben Abwasserpumpen durch energieeffiziente Anlagen ersetzt. Das Projekt reduziert den Energiebedarf der kommunalen Abwasserinfrastruktur, erhöht die Betriebssicherheit und zeigt, welche Rolle eine frühzeitige Planung und passgenaue Fördermittel bei der Umsetzung technischer Modernisierungen spielen.

Die Marktgemeinde Untergriesbach in Bayern hat sieben Abwasserpumpen durch moderne, energieeffiziente Anlagen ersetzt. Die Maßnahme trägt zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur bei und verringert den Energieverbrauch.
Eine technische Erneuerung der Pumpen erfolgte dabei ebenso wie die Integration der Pumpen in das bestehende Abwassersystem, was einen reibungslosen Betrieb sicherstellte. Dies berichtet das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf seiner Website.
Wie Untergriesbach die Übergangszeit überbrückte
Das Vorhaben zielte darauf ab, den Energiebedarf der Abwasserinfrastruktur zu verringern und die Betriebssicherheit langfristig zu steigern. Auf diese Weise leistet die Kommune einen Beitrag zum Klimaschutz und stärkt zugleich eine zuverlässige öffentliche Daseinsvorsorge.
Eine besondere Herausforderung ergab sich aus dem Zeitraum zwischen der Einreichung des Förderantrags und der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Trotz bereits defekter Altanlagen konnte der Austausch der Pumpen in dieser Phase noch nicht erfolgen.
Um den Betrieb weiterhin sicherzustellen, griff die Kommune auf vorhandene Altpumpen zurück und ergänzte diese durch Leihpumpen. So konnte der Zeitraum bis zum Beginn der Maßnahme überbrückt werden.
Welche Lehren andere Kommunen aus dem Projekt ziehen können
Das Projekt in Untergriesbach ging auf eine Initiative des dritten Bürgermeisters zurück, der zugleich als Prokurist eines Energieberatungsunternehmens tätig ist. So konnte eine geeignete Förderung identifiziert und gemeinsam mit dem Energieberater, der Abwasserbeseitigung sowie der kommunalen Finanzverwaltung auf den Weg gebracht werden.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Fördergeber war ein zentraler Erfolgsfaktor, der eine zügige und reibungslose Umsetzung ermöglichte.
Die Erfahrungen aus dem Projekt zeigen, dass eine frühzeitige Planung, insbesondere bei der Angebotseinholung und der Bearbeitung des Förderantrags, von Vorteil ist. Dadurch kann vermieden werden, dass Anlagen ausfallen und kurzfristiger Handlungsdruck entsteht. Darüber hinaus bietet eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Pumpen eine Grundlage, um den Austausch gezielt zu priorisieren und zunächst die stromintensivsten Anlagen zu ersetzen.
Red.



