Uniper: Der Partner für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung

Wie Biomethan Stadtwerke bei der Wärmewende unterstützen kann

Die Transformation der Wärmeversorgung stellt Stadtwerke vor eine komplexe Aufgabe.
Klimaziele, regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen müssen ebenso berücksichtigt werden wie bestehende Infrastrukturen und die Anforderungen der eigenen Kunden. Dabei gibt es nicht die eine Lösung, die für jeden Anwendungsfall gleichermaßen geeignet ist.

Foto einer Kuh als Symbolbild für Biomethan.
Neue Anforderungen, individuelle Lösungen: Uniper unterstützt Stadtwerke dabei, Biomethan bedarfsgerecht in ihre Wärmeversorgung zu integrieren. Foto: Uniper

Zukunftssicher aufstellen mit Biomethan

Biomethan ist ein wichtiger Baustein, denn es ist heute bereits verfügbar, hat mit 96 bis 99 Prozent Methan Erdgasqualität und kann über die bestehende Gasinfrastruktur transportiert und eingesetzt werden. Damit eröffnet Biomethan insbesondere dort Perspektiven, wo vorhandene Strukturen weiter genutzt und gleichzeitig erneuerbare Energien stärker in die Wärmeversorgung integriert werden sollen.

Doch mit der Entscheidung für Biomethan allein ist es nicht getan: Welche Mengen werden benötigt? Welche Qualität passt zur jeweiligen Anwendung? Welche Anforderungen müssen erfüllt werden? Und wie lassen sich Beschaffung, Bilanzierung und Nachweisführung zuverlässig organisieren?

Mehr als nur reine Versorgung

Genau an diesem Punkt setzt Uniper an. Statt einer standardisierten Lösung steht zunächst die individuelle Ausgangssituation im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem jeweiligen Stadtwerk wird betrachtet, welche Anforderungen bestehen und welche Versorgungslösung dazu passt.

Dabei greift Uniper auf ein breites Portfolio unterschiedlicher Biomethanqualitäten aus verschiedenen Rohstoffquellen und Herkunftsländern zurück. Das ermöglicht es, die Versorgung auf den jeweiligen Bedarf und Einsatzzweck abzustimmen. Je nach Anforderung kann Biomethan beispielsweise in kommunalen Wärmenetzen oder in KWK-Anlagen Anwendung finden.


Der Handlungsdruck wächst: Neue Anforderungen im Wärmemarkt

Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wurde das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst und die Regulierung technologieoffener ausgestaltet. Eigentümer können künftig grundsätzlich frei zwischen verschiedenen Heiztechnologien wählen, auch Gas- und Ölheizungen bleiben zulässig. Ab 2028 soll eine Grüngas- beziehungsweise Grünölquote gelten. Die konkreten Anforderungen werden noch in einem gesonderten Gesetz festgelegt, das bis zum 1. Dezember 2026 vorliegen soll.

Ab 2029 greift zusätzlich die sogenannte Bio-Treppe: Für neu eingebaute Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen sind dann schrittweise steigende Anteile klimafreundlicher Brennstoffe bzw. Wasserstoff vorgesehen – 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040.

Für Stadtwerke und Energieversorger rücken damit neben der eigentlichen Versorgung zunehmend auch Fragen der Beschaffung, Bilanzierung und Nachweisführung in den Fokus. Biomethan kann dabei eine Möglichkeit sein, die neuen Anforderungen innerhalb bestehender Gasinfrastrukturen zu adressieren. Während die grundlegenden Anforderungen durch das am 29. Juli 2026 in Kraft getretene GModG bereits feststehen, sind einzelne Details – insbesondere zur ab 2028 vorgesehenen Grüngas- beziehungsweise Grünölquote – noch auszugestalten.


Gleichzeitig endet eine verlässliche Biomethanversorgung nicht bei der Bereitstellung der benötigten Mengen: Gerade mit Blick auf die zunehmenden regulatorischen Anforderungen gewinnen die Herkunft und Nachhaltigkeit des eingesetzten Biomethans sowie eine nachvollziehbare Dokumentation entlang der Lieferkette an Bedeutung.

Uniper unterstützt deshalb auch bei Bilanzierung, Nachweisführung und regulatorischen Fragestellungen. Zertifizierungen unter anderem nach REDcert-EU und SURE-EU sorgen dafür, dass die entsprechenden Nachhaltigkeitsanforderungen entlang der Lieferkette nachvollziehbar abgebildet werden können.

Versorgung, die zur individuellen Ausgangslage passt

Für Stadtwerke stellt sich damit weniger die Frage, ob Biomethan grundsätzlich verfügbar ist. Entscheidend ist vielmehr, wie Biomethan sinnvoll in die eigene Versorgungs- und Dekarbonisierungsstrategie integriert werden kann. Genau dafür braucht es einen Partner, der nicht nur den Energieträger bereitstellen kann, sondern die Anforderungen des Wärmemarktes kennt und daraus die passende Lösung entwickelt.

Uniper verbindet deshalb Beratung und Versorgung: von der Einordnung des individuellen Bedarfs über die Auswahl geeigneter Biomethanqualitäten bis hin zur Bilanzierung und Nachweisführung. So kann Biomethan dort zum Baustein der Wärmewende werden, wo es technisch, regulatorisch und wirtschaftlich passt.

Sie benötigen weitere Informationen?
Dann besuchen Sie unsere Website oder vereinbaren Sie direkt einen Termin mit unseren Experten.

Kontakt:

Uniper Energy Sales
Holzstraße 6
40221 Düsseldorf
Tel.: +49 211 732750
E-Mail: info@uniper.energy