Greifswald hat den Titel „Energie-Kommune des Jahres 2025“ erhalten. Die Universitäts- und Hansestadt überzeugte unter anderem mit einer konsequent vorangetriebenen Wärmewende und einer internationalen Klimaschutzkooperation.

Die Stadt Greifswald ist am 26. Februar 2026 zur „Energie-Kommune des Jahres 2025“ gekürt worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) das vorbildliche Engagement der Stadt in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz.
Die Universitäts- und Hansestadt hatte bereits im Juni 2025 den Titel „Energie-Kommune des Monats“ erhalten. Im Finale hatte Greifswald sich gegen die Gemeinde Schwalmtal und den Landkreis Regensburg durchgesetzt. Dies berichtet die Agentur für Erneuerbare Energien in einer Mitteilung.
Greifswald zur „Energie-Kommune des Jahres 2025“ gewählt
„Wir gratulieren der Stadt Greifswald und allen an der lokalen Energiewende beteiligten Akteuren zu dieser weiteren verdienten Auszeichnung“, so AEE-Geschäftsführer Dr. Robert Brandt. „Greifswald treibt die Wärmewende mit beeindruckender Konsequenz voran und zeigt mit intelligenter Sektorenkopplung und überzeugenden Mobilitätskonzepten, welche positiven Wirkungen die Energiewende vor Ort entfalten kann.“
Michael Haufe von der Umweltabteilung der Stadt Greifswald betont: „Wir sind natürlich stolz und freuen uns darüber, dass wir viele Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und animieren konnten, uns ihre Stimme zu geben. Alle Nominierten hätten es verdient.“
Klimaschutzmanagerin Dr. Juliane Brust-Möbius ergänzt: „Ich freue mich auch für die Akteure, die an der Energiewende mitarbeiten. Das sind wir als Kommune nicht alleine, sondern auch das Greifswalder Nachhaltigkeitsbündnis, die Stadtwerke, die Zivilgesellschaft und die Bürgerinnen und Bürger.“
Das vielfältige Engagement der Hansestadt
Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald setzt sich unter anderem wie folgt für die Energiewende und den Klimaschutz ein:
- Greifswald engagiert sich international für den Klimaschutz, beispielsweise mit einer seit 2024 bestehenden Klimapartnerschaft mit der bosnisch-herzegowinischen Stadt Goražde. Das Auswärtige Amt fördert die Partnerschaft im Rahmen des Projekts „Energiewende Partnerstadt“.
- Die Stadt investiert mit einem innovativen Kraftwärmekopplungssystem und der derzeit größten Solarthermieanlage Deutschlands massiv in eine nachhaltige Wärmeversorgung.
- Ein großes Fernwärmenetz ist ein zentraler Baustein der kommunalen Wärmeplanung. 70 Prozent der Haushalte sind bereits daran angeschlossen.
Greifswald setzte sich gegen zwei weitere Finalisten durch
Von Dezember bis Januar konnten Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Wohnort für eine der zwölf Städte, Gemeinden und Landkreise ihre Stimme abgeben, die im Laufe des vergangenen Jahres bereits als Energie-Kommunen des Monats ausgezeichnet worden waren.
Im Finale setzte sich die Universitäts- und Hansestadt Greifswald im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung mit 42,3 Prozent der Stimmen gegen die Gemeinde Schwalmtal (35,8 Prozent) und den Landkreis Regensburg (21,9 Prozent) durch.
Red.
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