Vorbild für moderne Mobilitätspolitik: Nachhaltige Holzbrücke stärkt Rad- und Fußverkehr in Mannheim

Mit dem Franklin-Steg verfügt Mannheim seit Februar 2026 über eine nachhaltige Holzbrücke, die die Stadtteile Franklin und Vogelstang über die stark befahrene B38 hinweg sicher und barrierefrei verbindet. Das vollständig vom Bund geförderte Leuchtturmprojekt verkürzt Wege zur Arbeit und zur Schule, verbessert die Lebensqualität vor Ort und steht exemplarisch für eine moderne, klimafreundliche Mobilitätspolitik.

Nachhaltige Holzbrücke
Der Franklin-Steg über die B38 verbindet die Stadtteile Franklin und Vogelstang in Mannheim – eine nachhaltige Holzbrücke, die Rad- und Fußverkehr sicher und barrierefrei über die stark befahrene Bundesstraße führt. Foto: Andreas Henn / MWSP Mannheim

Bereits seit Februar 2026 verbindet eine nachhaltige Holzbrücke in Mannheim die beiden Stadtteile Franklin und Vogelstang. Fußgänger und Radfahrer haben seither die Möglichkeit, die stark befahrene B38 sicher und barrierefrei zu überqueren.

Die integrale Holzbrücke, die den Namen „Frankling-Steig“ trägt, sorgt für kürzere Wege zur Arbeit und zur Schule. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder eröffnete die Brücke gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht. Die Brücke sei ein Vorbild für moderne Mobilitätspolitik, so das Bundesministerium für Verkehr in einer Mitteilung.

Nachhaltige Holzbrücke verbindet zwei Stadtteile in Mannheim

„Der Franklin-Steg ist ein Leuchtturmprojekt der innovativen Radverkehrsförderung des Bundes. Die Brücke ist nicht nur eine praktische Verbindung zweier Stadtteile, sie ist auch sehr hochwertig und bewusst aus nachhaltigem Material hergestellt“, so Schnieder. „Hier ist ein Stück Infrastruktur entstanden, das die Lebensqualität verbessert und Menschen sowie der Umwelt zugutekommt. Der Franklin-Steg ist damit ein Vorbild für eine moderne Mobilitätspolitik und dient als Modell für Kommunen in ganz Deutschland.“

Der Bund förderte den Franklin-Steg mit rund neun Millionen Euro vollständig im Rahmen der „Förderrichtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“. Das Bundesverkehrsministerium setzte auf diese Weise ein starkes Zeichen für moderne, sichere und klimafreundliche Mobilität.

„Der Franklin-Steg überwindet die seit Jahrzehnten bestehende Barrierewirkung der Bundesstraße 38. Er verbindet die rund 12.500 Einwohner des etablierten Stadtteils Vogelstang mit dem neuen und wachsenden Stadtteil Franklin, in dem heute schon rund 7500 – und bald über 10.000 – Bürgerinnen und Bürger wohnen“, erklärt Specht. „Die attraktiv gestaltete Rad- und Fußwegverbindung ermöglicht ihnen gegenseitig den direkten Zugang zu Nahversorgungsangeboten, Bildungseinrichtungen und Naherholungsmöglichkeiten in beiden Stadtteilen.“

Das Bundesministerium für Verkehr förderte den Bau des Franklin-Stegs

Das Bundesministerium für Verkehr unterstützt Länder und Kommunen beim Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur mit verschiedenen Finanzhilfe-, Finanzierungs- und Förderprogrammen. Neben der bereits erwähnten „Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“ ist hier vor allem das Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ hervorzuheben.

Im Rahmen dieses Programms wurden bundesweit bereits mehr als 3600 Projekte umgesetzt. Mit dem Haushalt 2026 konnte die Fortführung des Programms bis zum Jahr 2030 gesichert werden. Damit besteht für die kommenden Jahre Planungssicherheit, sodass Länder und Kommunen ihre Vorhaben verlässlich vorbereiten und realisieren können. Darüber hinaus unterstützt das BMV Länder und Kommunen auch bei der Planung und beim Bau von Radschnellwegen.

Red.

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