Um auf Katastrophenfälle gut vorbereitet zu sein, verfügen die Kommunen im Landkreis Potsdam-Mittelmark über insgesamt 22 Katastrophenschutz-Leuchttürme, die vom Land Brandburg gefördert wurden. Als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung können diese verschiedene wichtige Funktionen erfüllen.

Im Katastrophenfall dienen sie als Anlaufpunkte für die Bevölkerung: die Katastrophenschutz-Leuchttürme der Kommunen im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Bürgerinnen und Bürger erhalten hier unter anderem Erste Hilfe, eine Trinkwassernotversorgung sowie die Möglichkeit, sich aufzuwärmen und elektrische Geräte aufzuladen.
Als einer von 22 Katastrophenschutz-Leuchttürmen hat auch die Stadt Werder (Havel) eine sogenannte mobile Netzersatzanlage erhalten. Dies berichtet die Stadt in einer Mitteilung.
Katastrophenschutz-Leuchttürme für den Ernstfall
Die mobile Netzersatzanlage soll in Zukunft die Stromversorgung im Werderaner Katastrophenschutz-Leuchtturm sicherstellen. In der Havelauenhalle gelegen, soll dieser im Katastrophenfall als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen.
Das ehrenamtliche Team, das den Katastrophenschutz-Leuchtturm in Werder betreiben wird, trifft sich zweimal jährlich, um den Ernstfall zu proben. „Für die zahlreichen Bewerbungen möchte ich mich bedanken“, so Projektleiter Philipp Konopka. „Es gibt eine große Bereitschaft bei den Werderanern, diese wichtige Aufgabe zu unterstützen.“
Obwohl die Katastrophenschutzbehörde für die Stadt Werder (Havel) der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist, wird in besonderen Notlagen die Unterstützung der Städte und Gemeinden benötigt. „Ich danke den Kommunen für die gute Zusammenarbeit und Planung im Katastrophenschutz,“ so Landrat Marko Köhler. „Katastrophenschutz und Katastrophenhilfe bedeutet immer ein Stück Selbst- und Nachbarschaftshilfe.“
Neben den 19 festen und drei mobilen Katastrophenschutz-Leuchttürmen, die vom Land Brandburg gefördert wurden, werde im Landkreis zudem ein erweitertes Katastrophenschutzlager vorgehalten. Dieses ermögliche es, bei dynamischen Lagen sofort zu reagieren. Zudem habe der Landkreis beispielsweise Feldbetten, Zelte und Heizungen beschafft.
Red.



