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Das Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen führt die Friedrich‑Schiller‑Realschule und die Theodor‑Heuss‑Werkrealschule in einem gemeinsamen Gebäude zusammen. Dabei kamen rund 10.000 m2 nora Kautschukböden zum Einsatz.

Im September 2025 wurde in Böblingen mit dem Schulzentrum Stockbrünnele die modernste Schule im Landkreis eröffnet. Der fünfgeschossige Neubau führt die bislang getrennte Friedrich‑Schiller‑Realschule und die Theodor‑Heuss‑Werkrealschule in einem gemeinsamen Gebäude zusammen. Entworfen von BFK architekten, fügt sich der Bau in die bestehende Struktur des Schulgeländes ein und bewahrt zugleich die städtische Frischluftschneise.
Das Gebäude wird aus zwei L-förmigen Baukörpern gebildet, die zusammen mit der angrenzenden Mensa einen zentralen Innenhof umschließen. Dieser bildet das räumliche und soziale Zentrum und dient als Ort der Begegnung und des Austauschs. Großzügige Lernlandschaften, offen zonierte Flure sowie ein Dachgarten schaffen vielfältige Räume für zeitgemäßes Lernen. Im Schulzentrum, das von rund 750 Schülerinnen und Schülern besucht wird, kamen rund 10.000 Quadratmeter nora Kautschukböden zum Einsatz.
Innenräume zwischen Struktur und Offenheit
Das pädagogische Raumkonzept folgt dem Modell „Klassenraum Plus“: Zwei Klassenzimmer teilen sich einen Differenzierungsraum, der zur individuellen Förderung, als Rückzugsbereich oder zum konzentrierten Vertiefen von Lernstoff genutzt werden kann. Großzügige Flure mit offenen Lernlandschaften und der Schulbibliothek ergänzen das Angebot. Die Materialwahl im Innenraum ist bewusst ruhig gehalten und unterstützt die klare architektonische Ordnung.
Der Kautschukbelag noraplan signa wurde im gesamten Gebäude verlegt. Zum Einsatz kamen ein warmer Sandbeigeton sowie ein gedecktes Salbeigrün, die harmonisch mit den Sichtbetonoberflächen im Erdgeschoss sowie den Holzverkleidungen der Obergeschosse zusammenspielen. „Die dezenten Farbtöne der Bodenbeläge unterstützen das Farb- und Materialkonzept“, erläutert die verantwortliche Architektin Ines Kalcher.

Auch die Treppenanlagen wurden mit noraplan signa ausgeführt. Die obersten und untersten Stufen wurden farblich mit der nora Treppenkante T 5055 abgesetzt, die den Anforderungen der DIN 18040-1, Barrierefreies Bauen – Öffentlich zugängliche Gebäude, entspricht.
Funktionalität für den intensiven Schulalltag
Als stark frequentierter Bildungsbau stellt das Schulzentrum hohe Anforderungen an Robustheit und Alltagstauglichkeit. Die allgemeinen Lernzonen werden durch insgesamt 45 Fachräume ergänzt, darunter Musikräume, Lehrküchen sowie naturwissenschaftliche Bereiche. Dabei kam auch der elektrostatische ableitfähige Kautschukbelag noraplan signa ed zum Einsatz.

Im Mensabereich fiel die Wahl auf noravant seneo, der in einem hellen Taupe verlegt wurde. „Der Belag erfüllt mit der Rutschhemmung R10 die erhöhten Anforderungen an Sicherheit und überzeugt zugleich durch seine Beständigkeit gegenüber fetthaltigen Substanzen“, so Kalcher.

Nachhaltige Materialien und gute Innenraumluftqualität
Als Holzhybridbau konzipiert, strebt das Schulzentrum eine DGNB‑Gold‑Zertifizierung sowie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) an. Der Einsatz langlebiger und emissionsarmer Materialien ist dabei ein wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Gesamtkonzepts. Dazu trugen auch die PVC‑freien Kautschukböden bei. Sie sind auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt, Cradle to Cradle Certified Silver zertifiziert und mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zu einer guten Qualität der Innenraumluft.
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