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Nachhaltige Wartehallen verbinden Stadtmobiliar, Smart City und moderne Mobilitätskonzepte für lebenswerte Kommunen.

Städte und Kommunen stehen heute vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen ihre öffentliche Infrastruktur modernisieren und gleichzeitig den Anforderungen an Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und digitale Vernetzung gerecht werden. Ein oft unterschätzter Hebel dabei ist das Stadtmobiliar. Insbesondere moderne Wartehallen entwickeln sich vom einfachen Wetterschutz zu multifunktionalen Elementen einer nachhaltigen und intelligenten Stadtentwicklung.
Mehr als ein Unterstand
Wartehallen gehören zu den sichtbarsten Berührungspunkten zwischen Bürgern und kommunaler Infrastruktur. Sie prägen das Stadtbild, beeinflussen die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs und tragen maßgeblich zum Komfort der Fahrgäste bei. Moderne Lösungen setzen deshalb auf eine Kombination aus Design, Funktionalität und Barrierefreiheit. Dabei ermöglichen modulare Konzepte eine flexible Anpassung an unterschiedliche Standorte und Anforderungen.

Die Hohrenk Systemtechnik GmbH entwickelt und produziert seit über 40 Jahren modulare Wartehallen, Bahnsteigausstattungen und Stadtmobiliar für Kommunen und Verkehrsbetriebe. Der Fokus liegt dabei auf langlebigen, barrierefreien und flexibel einsetzbaren Systemen, die sowohl in Serie als auch als individuelle Sonderlösungen realisiert werden können.
Nachhaltigkeit beginnt bei der Infrastruktur
Kommunale Klimastrategien umfassen heute weit mehr als die Reduzierung von Emissionen. Auch die Anpassung an Hitzeperioden und Starkregenereignisse gewinnt an Bedeutung. Begrünte Wartehallen können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Dachbegrünungen verbessern das Mikroklima, speichern Niederschlagswasser und erhöhen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Hohrenk bietet bereits Wartehallensysteme mit begrünbaren Dächern und variablen Ausstattungsoptionen an, die solche Konzepte unterstützen.
Besonders innovativ ist das Forschungsprojekt SmartCity Irrigation, das Hohrenk gemeinsam mit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fakultät Maschinenbau und Informatik realisiert. Ziel ist die Entwicklung intelligenter Bewässerungssysteme für Wartehallen, Stadtbäume und Grünflächen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes werden 10 Wartehallen im öffentlichen Raum mit dieser Bewässerungstechnologie ausgestattet. Sensoren erfassen dabei Umwelt- und Feuchtigkeitsdaten und steuern die Bewässerung bedarfsgerecht. Dadurch können Wasserressourcen effizient genutzt und Pflegeaufwände reduziert werden. Gefördert wird das Projekt SmartCity Irrigation durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“.
Smart City zum Anfassen
Die Smart City ist keine abstrakte Zukunftsvision mehr. Sie beginnt dort, wo digitale Technologien konkrete Mehrwerte für Bürger und Verwaltung schaffen. Im Projekt SmartCity Irrigation werden Wartehallen mit IoT-Technologie ausgestattet, die Zustandsdaten erfasst und über digitale Schnittstellen bereitstellt. Betreiber erhalten Informationen zum Füllstand der Wasserspeicher oder zum Bewässerungsbedarf und können Wartungs- und Pflegeeinsätze gezielt planen.

Ein weiterer Schritt ist die Kombination von Begrünung, Regenwassernutzung und energieautarker Versorgung. Prototypen integrieren bereits Wasserspeicher, Sensorik, Pumpentechnik sowie Photovoltaikmodule auf dem Hallendach. So entstehen multifunktionale Infrastrukturbausteine, die ökologische und digitale Anforderungen gleichzeitig erfüllen.
Investitionen mit langfristigem Nutzen
Für Kommunen spielen neben Nachhaltigkeitszielen vor allem Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer eine entscheidende Rolle. Modulare Aluminium- und Stahlkonstruktionen ermöglichen eine lange Nutzungsdauer, hohe Wartungsfreundlichkeit und flexible Erweiterungsmöglichkeiten. Gleichzeitig können Wartehallen an lokale Gestaltungskonzepte, Mobilitätsstrategien und Smart-City-Initiativen angepasst werden.
Insbesondere im Zuge der Verkehrswende gewinnen attraktive Haltestellen an Bedeutung. Wer den Umstieg auf Bus und Bahn fördern möchte, muss Haltepunkte schaffen, die Schutz, Komfort und Aufenthaltsqualität bieten. Moderne Wartehallen leisten damit nicht nur einen Beitrag zur Mobilität, sondern auch zur Nachhaltigkeit und zur Aufwertung des öffentlichen Raums.
Fazit
Die Anforderungen an kommunales Stadtmobiliar verändern sich grundlegend. Wartehallen werden zunehmend zu intelligenten Infrastrukturpunkten, die Klimaanpassung, Digitalisierung und Mobilitätswende miteinander verbinden. Mit modularen Lösungen, begrünbaren Systemen und innovativen Smart-City-Projekten zeigt Hohrenk Systemtechnik, wie aus einem klassischen Unterstand ein zukunftsfähiger Baustein moderner Städte werden kann.
Kontakt:
Hohrenk Systemtechnik GmbH
Erzberg 24
38126 Braunschweig / Rautheim
Tel.: 0531 180590-0
E-Mail: info@hohrenk.de
www.hohrenk.de

