Wenn Kühlung zur kommunalen Zukunftsaufgabe wird

Kühlung Klima
Serverräume bilden das digitale Rückgrat moderner Kommunen und benötigen ganzjährig zuverlässige Kühlung für einen sicheren Betrieb. Foto: SANHA

SANHA unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ihre Gebäude fit für Klimawandel, Digitalisierung und Energiewende zu machen.

Kühlung Klima
Serverräume bilden das digitale Rückgrat moderner Kommunen und benötigen ganzjährig zuverlässige Kühlung für einen sicheren Betrieb. Foto: SANHA

Klimaschutz, Hitzeschutz und Energieeffizienz gehören heute zu den zentralen Aufgaben kommunaler Entscheidungsträger. Während sich die öffentliche Diskussion lange vor allem auf die Wärmeversorgung konzentrierte, rückt zunehmend ein weiterer Bereich in den Fokus: die Kälte- und Kühltechnik.

Denn Kommunen müssen sich auf steigende Durchschnittstemperaturen, häufigere Hitzewellen und einen wachsenden Energiebedarf technischer Infrastruktur einstellen. Ob Schulen, Rathäuser, Rechenzentren, Pflegeeinrichtungen oder Sportstätten: Immer mehr kommunale Gebäude sind auf zuverlässige Kühlung angewiesen. Gleichzeitig sollen Betriebskosten sinken und Klimaziele erreicht werden. Moderne Kälte- und Kühlsysteme können dabei einen wichtigen Beitrag leisten.

Hitze ist längst kein Komfortthema mehr

Die Auswirkungen hoher Außentemperaturen sind in kommunalen Einrichtungen unmittelbar spürbar. Überhitzte Klassenräume beeinträchtigen die Konzentrationsfähigkeit, technische Anlagen müssen vor Ausfällen geschützt werden und Serverräume benötigen ganzjährig stabile Betriebsbedingungen.

Hinzu kommt, dass die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung den Kühlbedarf vieler Gebäude erhöht. Wo früher Akten lagerten, arbeiten heute Server, Netzwerktechnik oder digitale Steuerungssysteme, die zuverlässig temperiert werden müssen.

Die Anforderungen an kommunale Gebäude wachsen damit in zweierlei Hinsicht: Sie sollen einerseits energieeffizient betrieben werden, andererseits auch unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen dauerhaft funktionsfähig bleiben.

Natürliche Kältemittel gewinnen an Bedeutung

Parallel verändern sich die Rahmenbedingungen in der Kältetechnik. Natürliche Kältemittel wie CO₂ (R744) gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie als besonders zukunftsfähig gelten und langfristige Investitionssicherheit bieten können. Immer mehr Betreiber setzen deshalb auf entsprechende Systeme.

Gerade für kommunale Liegenschaften, die über Jahrzehnte genutzt werden, spielt die Zukunftssicherheit der eingesetzten Technik eine wichtige Rolle. Investitionen sollen nicht nur heutige Anforderungen erfüllen, sondern auch künftigen regulatorischen Entwicklungen standhalten.

CO₂-Kälteanlagen kommen bereits in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz, etwa in Kühlhäusern, Rechenzentren, öffentlichen Einrichtungen oder im Lebensmittelbereich. Die hohen Betriebsdrücke solcher Systeme stellen allerdings besondere Anforderungen an Planung und Infrastruktur. Für diese Hochdruckanwendungen stehen speziell entwickelte Rohrleitungssysteme zur Verfügung. RefHP® von SANHA® ist beispielsweise für Anwendungen mit dem natürlichen Kältemittel CO₂ (R744) bis 130 bar ausgelegt (s. Infokasten).

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RefHP® von SANHA ist für Anwendungen mit dem Kältemittel CO₂ (R744) bis 130 bar ausgelegt. Foto: SANHA

Die Infrastruktur hinter der Technik

Bei der Modernisierung kommunaler Gebäude stehen häufig Wärmepumpen, Kältemaschinen oder Klimageräte im Mittelpunkt. Weniger sichtbar, aber ebenso entscheidend, ist die dazugehörige Rohrleitungsinfrastruktur.

Sie transportiert Kältemittel, Kühlwasser oder Wasser-Glykol-Gemische und beeinflusst damit maßgeblich Effizienz, Wartungsaufwand und Lebensdauer der Anlage. Moderne Press- und Rohrleitungssysteme ermöglichen heute eine schnelle und sichere Installation und werden sowohl in Wärmepumpen- als auch in Kälte- und Klimaanwendungen eingesetzt. Ein Beispiel ist ACR Copper Press von SANHA®, das für Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanwendungen ausgelegt ist und Betriebsdrücke bis 48 bar abdeckt. Für Kühlwasser- und Kaltwassernetze kommen zunehmend korrosionsbeständige Edelstahlsysteme wie NiroTherm® von SANHA® zum Einsatz, die sich insbesondere für größere Gebäude und öffentliche Einrichtungen eignen.

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ACR Copper Press von SANHA® ist für Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanwendungen ausgelegt. Foto: SANHA

Ganzheitliche Planung statt Einzellösungen

Viele Kommunen verfolgen inzwischen einen integrierten Ansatz bei Neubau- und Sanierungsprojekten. Dabei werden Wärme, Kühlung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gemeinsam betrachtet.

Wärmepumpen übernehmen beispielsweise nicht nur Heizaufgaben, sondern können im Sommer auch Kühlfunktionen bereitstellen. Gleichzeitig ermöglichen moderne Rohrleitungssysteme die Einbindung unterschiedlichster Energiekonzepte und Kältemittel. Dadurch entstehen flexible Lösungen, die an zukünftige Anforderungen angepasst werden können. Ein abgestimmtes Portfolio für unterschiedliche Medien und Druckstufen kann dabei Planung, Ausschreibung und Installation vereinfachen.

Für Planer und Betreiber bedeutet dies mehr Gestaltungsfreiheit bei gleichzeitiger Verbesserung der Energieeffizienz. Besonders bei kommunalen Gebäuden mit langen Nutzungsdauern gewinnt dieser Lebenszyklusansatz zunehmend an Bedeutung.

Nachhaltigkeit endet nicht beim Stromverbrauch

Neben dem Energiebedarf rücken auch die eingesetzten Materialien stärker in den Fokus öffentlicher Beschaffungsprozesse. Themen wie Recyclingfähigkeit, Ressourcenschonung und transparente Umweltinformationen spielen bei kommunalen Ausschreibungen eine immer größere Rolle.

Werkstoffe wie Kupfer und Edelstahl verfügen über eine hohe Lebensdauer und Wiederverwertbarkeit. Ergänzend ermöglichen Umweltproduktdeklarationen (EPDs) eine nachvollziehbare Bewertung der ökologischen Auswirkungen und unterstützen nachhaltige Bau- und Sanierungskonzepte. SANHA verfügt für alle Systeme über EPDs auf Basis der aktuellsten Norm EN 15804+A2.

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SANHA verwendet für Rohrleitungen nachhaltige und wiederverwendbare Materialien wie Kupfer und Edelstahl. Foto: SANHA

Zukunftsfähige Kommunen brauchen leistungsfähige Gebäudetechnik

Die Anforderungen an kommunale Gebäude werden in den kommenden Jahren weiter steigen. Klimaanpassung, Digitalisierung und Energiewende verlangen nach technischen Lösungen, die wirtschaftlich, zuverlässig und langfristig nutzbar sind.

Moderne Kälte- und Kühlinfrastrukturen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Dabei kommt es nicht allein auf die sichtbaren Anlagenkomponenten an, sondern auf das Zusammenspiel aller Systembestandteile. Von Wärmepumpen über CO₂-Kälteanlagen bis hin zu den zugrunde liegenden Rohrleitungssystemen entsteht so die Basis für einen sicheren und effizienten Gebäudebetrieb.

SANHA® unterstützt Kommunen, Planer und Fachbetriebe mit auf unterschiedliche Druckstufen, Medien und Anwendungen abgestimmten Rohrleitungssystemen – von Wärmepumpen und Kühlwassernetzen bis zu CO₂-Kälteanlagen – sowie mit technischer Beratung bei Planung und Ausschreibung.

Rohrleitungssysteme nach Anwendung
SystemAnwendungMedium / Betriebsbedingungen
ACR Copper PressKälte-, Klima- und WärmepumpenanwendungenKältemittel; Betriebsdrücke bis 48 bar
RefHP®CO₂-Kälteanlagen und HochdruckanwendungenNatürliches Kältemittel CO₂ (R744); Betriebsdrücke bis 130 bar
NiroTherm®Kühlwasser- und Kaltwassernetze, insbesondere in größeren Gebäuden und öffentlichen EinrichtungenKühlwasser sowie Wasser-Glykol-Gemische

Kontakt:

SANHA GmbH & Co. KG
Im Teelbruch 80
45219 Essen
Tel.:  02054 925-170
E-Mail: technik@sanha.com
www.sanha.com