Modulbau ist mehr als eine Übergangslösung

Das Interimsgebäude des Gymnasiums Mainz-Mombach zeigt mit 302 Hybridmodulen, wie moderne Schulräume schnell, nachhaltig und energieeffizient entstehen.

Modulbau
Modulare Raumlösungen unterstützen Schulen bei der Umsetzung moderner Ganztagsangebote. Foto: Adapteo

Im Sommer 2024 wurde der Schulbetrieb im Interimsgebäude des Gymnasiums in Mainz-Mombach aufgenommen. Das Adapteo-Team hat dem innovativen Bau einen Besuch abgestattet, um zu prüfen, ob die Erwartungen der Lernenden und Lehrenden erfüllt werden.

„Wir sind auf Interimslösungen für Schul- und Kitabauten spezialisiert. Der Modulbau der Schule in Mainz-Mombach zählt zu den größeren Projekten und erfüllt sehr eindrucksvoll die Vision ‚Schule der Zukunft‘“, ist Adapteo-Geschäftsführer Benjamin von Schretter überzeugt. Insgesamt stellte das Unternehmen mit 302 Hybridmodulen rund 6.400 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für Klassen- und Fachräume sowie für die voll eingerichtete Mensa zur Verfügung.

Kostensparende energetische Lösungen

Hitzekonzepte und Energieeffizienz sind zentrale Themen für die Entscheider in den Landkreisen und Kommunen. In Mainz hatte sich der Auftraggeber unter anderem für eine Photovoltaikanlage entschieden. „Die Anlage sichert mit insgesamt 179 PV-Modulen den Eigenbedarf an Strom für die Schule und die Mensa“, so von Schretter. Zwei Jahre Schulalltag zeigen, dass die Betriebskosten für den Strom mit dieser Maßnahme weitgehend gedeckt werden.

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Die Photovoltaikanlage mit 179 Modulen unterstützt die Stromversorgung von Schule und Mensa. Foto: Adapteo

Adapteo hat ein hilfreiches Energiepaket geschnürt, das auch den Hitzeschutz in den Fokus rückt. Darin enthalten sind:

  • Effiziente Wärmeerzeugung und Heizsysteme, z. B. Wärmepumpen in Split- oder Monoblock-Bauweise. Heizen und Kühlen in einem Gerät.
  • Systeme zur Warmwasserbereitung und Solarthermie
  • Energieeffiziente Beleuchtungs- und Versorgungskonzepte, z. B. LED-Technik, Human Centric Lighting usw.
  • Sonnenschutzjalousien
  • Dachbegrünung

Problemlöser für Ganztagsbetreuung

Mit diesem Schuljahr tritt der stufenweise Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter in Kraft. Damit steigt der Bedarf an zusätzlichen Räumen deutlich, insbesondere für Klassenzimmer, Betreuungsflächen und die Schulverpflegung.

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Die hybride Modulbauweise verbindet Nachhaltigkeit, Funktionalität und hohe Aufenthaltsqualität. Foto: Adapteo

Mit modularen Raumlösungen von Adapteo lassen sich diese Anforderungen kurzfristig und planungssicher umsetzen. Ein zentraler Baustein für den Ganztagsbetrieb ist dabei das Cook-&-Chill-Konzept, das Mensa und Betreuungsräume in einem modularen Gebäude kombiniert. So entstehen funktionale, platzsparende Lösungen, die sowohl die Essensversorgung als auch pädagogische Betreuung und Freizeitangebote unter einem Dach ermöglichen.

Im Gymnasium in Mainz-Mombach wurde eine Schulmensa mit kompletter Ausstattung und einer voll eingerichteten Profiküche zur Versorgung der Lehrkräfte und Schülerschaft integriert.

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Die voll ausgestattete Schulmensa versorgt Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte täglich mit frischen Mahlzeiten. Foto: Adapteo

Nachfrage steigt

Das Gymnasium nutzt das Interimsgebäude in Modulbauweise für insgesamt mindestens vier Jahre. Während dieser Zeit werden die bestehenden Gebäude der Grund- und Realschule sowie eine Turnhalle umgebaut.

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Der Schulbetrieb läuft reibungslos weiter, während die Bestandsgebäude saniert und umgebaut werden. Foto: Adapteo

„Wegen der kurzen Bauzeiten wächst die Nachfrage nach modularen, gemieteten Interimsgebäuden“, beobachtet Benjamin von Schretter. Für die reine Bauzeit des Gymnasiums benötigte das Adapteo-Team rund acht Monate. Modulare Baukonzepte mit vorgefertigten Elementen beschleunigen die Projekte, senken Kosten, minimieren Unterbrechungen und gewährleisten hohe Qualitätsstandards sowie Planungssicherheit. Die verkürzte Bauzeit ermöglicht Schulträgern eine schnelle Reaktion auf sich verändernde Schülerzahlen. Neuen Entwicklungen kann innerhalb kürzester Zeit mit Erweiterungen und Rückbauten begegnet werden.

Temporäre Lösungen werden längerfristig genutzt

Die Kern- und Extrahaushalte der deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände wiesen 2025 ein Finanzierungsdefizit von 31,9 Milliarden Euro auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war dies das höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Das Defizit übertraf den bisherigen Rekordwert des Jahres 2024 (24,8 Milliarden Euro) um weitere 7,1 Milliarden Euro. Der Trend ist erkennbar.

Das bedeutet für Kommunen und Kreise weitere drastische Sparmaßnahmen und das Aufschieben von geplanten Projekten. „Für ursprünglich temporär geplanten Gebäude erhalten wir nun vermehrt Anfragen nach der Verlängerung von Mietverträgen oder nach einer Kaufoption.“ Die parallel konservativ geplanten Baustellen geraten ins Stocken oder werden gänzlich storniert. „Modulgebäude wie in Mainz-Mombach sind auf mindestens 30 Jahre ausgelegt und können Krisen überdauern. Die Auftraggeber profitieren von der extremen Langlebigkeit unserer Module“, erklärt von Schretter. „Sie ermöglichen klammen öffentlichen Haushalten eine Atempause und garantieren trotzdem einen geregelten Schul- und Kita-Alltag auf höchstem Niveau.“

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Kontakt:

Adapteo GmbH
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Ansprechpartnerin: Gabriele Tertilt, Head of Marketing
Tel.: 0151 15015663
E-Mail: gabriele.tertilt@adapteo.com
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