Wie serielle Bauweise den Schulbau beschleunigt

serielle Bauweise Bauen
Modern und mit viel Tageslicht: Der neue Oberstufentrakt der Bertha-von-Suttner-Schule. Foto: GOLDBECK

Viele Kommunen stehen vor der Herausforderung, dringend benötigte Bildungsbauten innerhalb kurzer Zeit zu realisieren. In Nidderau zeigen der Main-Kinzig-Kreis und das europaweit tätige Bau- und Dienstleistungsunternehmen GOLDBECK, wie integrierte Vergabe und systematisierte Bauweise die schnelle Umsetzung eines Schulgebäudes ermöglichen – in nur 15 Monaten von Unterschrift bis Unterricht.

serielle Bauweise Bauen
Modern und mit viel Tageslicht: Der neue Oberstufentrakt der Bertha-von-Suttner-Schule. Foto: GOLDBECK

Vom Start des Vergabeverfahrens bis zur geplanten Fertigstellung der Erweiterung der Bertha-von-Suttner-Schule Anfang 2027 vergehen nur rund anderthalb Jahre – ein Tempo, das im öffentlichen Schulbau weiterhin ungewöhnlich ist. In diesem Zeitraum erfolgen Vergabe, Planung, Baugenehmigung und Bauausführung. Um das Projekt zügig umzusetzen, setzt der Kreis auf eine Gesamtvergabe.

GOLDBECK übernimmt dabei alle Leistungen bis zur schlüsselfertigen Übergabe des Gebäudes. Das hohe Tempo basiert vor allem auf einem besonderen Vergabeverfahren. Durch den begründeten Einsatz der Kriterien Dringlichkeit und Wirtschaftlichkeit wurde ein offenes, flexibel gestaltetes Verfahren mit einem Wettbewerb der Bieter hinsichtlich Zeit, Qualität und Kosten ermöglicht. Zwei weitere Schulvorhaben im Main-Kinzig-Kreis wurden bereits auf dasselbe Modell umgestellt.

Bauen mit System

Die systematisierte Bauweise von GOLDBECK beschleunigt die Realisierung zusätzlich. Wesentliche Bauteile werden in eigenen Werken vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle zu individuellen Gebäuden zusammengesetzt. Das reduziert Schnittstellen und Abstimmungsprozesse und verkürzt die Bauzeit deutlich.

Neben dem Zeitgewinn überzeugt das Projekt auch wirtschaftlich: Der Neubau mit 20 Klassenräumen wird als Festpreisprojekt realisiert und bietet dem Auftraggeber hohe Planungssicherheit. Teilweise barrierefrei erschlossen, verbindet das moderne Lernumfeld offene Kommunikationsflächen mit flexiblen Grundrissen, die sich an künftige pädagogische Anforderungen anpassen lassen.

Das farbliche Leitsystem und die markante Aluminium-Glas-Fassade prägen die Gestaltung, während Lüftungsanlage und Fußbodenkühlung für wirksamen Hitzeschutz sorgen. Im Erdgeschoss stehen die namensgebende Schriftstellerin Bertha von Suttner und ihr Wirken im Mittelpunkt. Wandmalereien greifen ihr Leben und ihr Engagement auf.

Serielle Bauweise Bauen
Der Eingangsbereich im Erdgeschoss greift das Wirken der namensgebenden Schriftstellerin auf. Foto: GOLDBECK

Parallel zum Neubau errichtet GOLDBECK ein Interimsgebäude mit sieben Klassenräumen. So kann der Schulbetrieb während der weiteren Modernisierung reibungslos weiterlaufen.

Für den Main-Kinzig-Kreis hat das Projekt Modellcharakter.  Es zeigt, wie innovative Konzepte und integrierte Projektabwicklung dazu beitragen können, große Schulbauprogramme effizient umzusetzen, ohne Kompromisse bei Qualität und Funktionalität einzugehen.

Kontakt:

GOLDBECK GmbH
Ummelner Straße 4-6, 33649 Bielefeld
Tel.: +49 521 9488-1193
E-Mail: info@goldbeck.de
www.goldbeck.de