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Elektrobusse sind Teil des Stadtbildes. Die Infrastruktur jedoch, die dafür sorgt, dass diese morgens pünktlich auf Strecke gehen können, bleibt meist unsichtbar. Dabei ist sie von entscheidender Bedeutung dafür, ob sich für eine Kommune die Investition in die Elektromobilität bewährt. Die ZPUE GmbH aus Potsdam ist ein Unternehmen, das in diesem Bereich Erfahrungen bei Projekten in Krakau, Berlin und weiteren Städten gesammelt hat.

Krakau verbindet jahrhundertealte Geschichte mit den Anforderungen einer modernen Großstadt. Das historische Zentrum mit Altstadt, Wawel und Kazimierz gehört zum UNESCO-Welterbe. Klimafreundlicher öffentlicher Verkehr ist hier längst keine Zukunftsvision mehr, sondern eine konkrete Notwendigkeit im Alltag.
Mit bereits mehr als 150 Elektrobussen hat Krakau die zweitgrößte Flotte Polens nach Warschau. Elektromobilität ist hier Teil des städtischen Alltags. Ein Bus kann nicht warten, bis eine Ladestation frei wird. Er muss fahrplanmäßig ausrücken und mit genügend Energie für die gesamte Strecke versorgt sein. Dasselbe gilt für Müllfahrzeuge, Dienstwagen und andere kommunale Flotten.
ZPUE errichtet in Krakau seit Jahren die dafür notwendige Infrastruktur: Schnellladestationen, Pantografen, Transformatorenstationen und komplette Ladehubs. Die praxiserprobten Lösungen des Unternehmens sind inzwischen in weiteren europäischen Städten im Einsatz.
Ein Partner vom Netzanschluss bis zum Ladepunkt
Ein Ladehub umfasst mehr als nur die Installation mehrerer Ladesäulen. Acht Ladepunkte mit je 400 kW benötigen insgesamt 3,2 MW. Dafür braucht es einen Mittelspannungsanschluss, Transformatoren, Schaltanlagen und ein intelligentes Lastmanagement. Eine zentrale Leistungseinheit verteilt die Energie bedarfsgerecht auf die angeschlossenen Fahrzeuge.
ZPUE entwickelt und produziert seit fast 40 Jahren Lösungen für die Energieverteilung und liefert heute die gesamte Infrastruktur aus einer Hand. Dies hat den Vorteil, dass Kommunen die Komponenten nicht bei mehreren Anbietern beschaffen und anschließend abklären müssen, wer für das Zusammenspiel verantwortlich ist. Die Ladestationen von ZPUE, darunter die EV-C400 mit bis zu 400 kW Leistung, entsprechen den Anforderungen des deutschen Eichrechts.

Energiespeicher: mehr Leistung aus demselben Anschluss
Viele Kommunen stoßen auf dieselbe Grenze: Der Netzanschluss reicht nicht aus, sein Ausbau kann sich jahrelang in die Länge ziehen. Ein Energiespeicher kann bei geringer Nachfrage geladen werden und stellt ausreichend Energie zur Verfügung, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden sollen. Er kann zudem Überschüsse von Solarstrom von Depot-, Schul- oder Verwaltungsdächern aufnehmen, anstatt diese ins Netz einzuspeisen.
ZPUE entwickelt seit acht Jahren Energiespeicher. Auf eine Pilotanlage mit 63 kWh im eigenen Werk folgten mehr als 70 Projekte mit insgesamt 424 MWh. In der Nähe von Leipzig entstehen derzeit Anlagen mit jeweils 10 MW Leistung und 20 MWh Kapazität.

Eigene Software statt Blackbox
Die hauseigene Software SPS Soft steuert Energiespeicher und Ladestationen. Diese Software wird von europäischen ZPUE-Teams mit eigenen Algorithmen versehen. Betreiber behalten damit die Kontrolle über Aktualisierungen und Fernzugriffe. Das System wird nach IEC 62443 und unter Berücksichtigung der NIS2-Richtlinie weiterentwickelt. ZPUE ist nach ISO/IEC 27001 und ISO 22301 zertifiziert.
Der Betreiber muss sich nicht auf einzelne Geräte konzentrieren, sondern behält den Überblick über das Gesamtsystem. Er erkennt, welche Ladepunkte besonders ausgelastet sind und wo die Infrastruktur erweitert werden sollte.
Service: fünf Tage, die den Weg nach Berlin ebneten
Wie maßgeblich Service ist, zeigt ein Projekt in Berlin. Vor 15 Jahren bestellte der dortige Netzbetreiber zunächst nur eine Transformatorenstation. Bei der Abnahme waren Anpassungen an die lokale Spezifikation nötig. Innerhalb von fünf Arbeitstagen erhielt der Kunde die überarbeitete Station samt Dokumentation und Fotos. Heute sind in Berlin fast 300 ZPUE-Stationen in Betrieb.
Auch bei Elektromobilitätsprojekten begleitet die ZPUE GmbH den gesamten Prozess: von Planung, Lieferung und Montage über die Inbetriebnahme und Schulung bis zu Fernüberwachung, Wartung und Garantie. Viele Störungen lassen sich dadurch erkennen und beseitigen, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen. Unterstützt wird der Service in Deutschland durch BWTS, ein Unternehmen derselben Gruppe mit mehr als 120 Technikern für Anlagen der erneuerbaren Energien und Elektromobilität.
Kommunale Elektromobilität beginnt mit dem Fahrzeug. Es kann dank der Infrastruktur, die im Hintergrund arbeitet, zuverlässig und pünktlich sein Ziel erreichen.
Jolanta Hofer
Die Autorin
Jolanta Hofer ist Unternehmensjournalistin bei der Koronea Group, zu der die ZPUE GmbH gehört.
Kontakt:
ZPUE GmbH
Marlene-Dietrich-Allee 14
14482 Potsdam
E-Mail: potsdam@zpue.com
www.zpue.com/de


