Stadt Bamberg testet als erste Kommune E-Scooter im Straßenverkehr

Fröhliches E-Rollern in Bamberg: Oberbürgermeister Andreas Starke (vorne) und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Fiedeldey bei einem Test der E-Scooter, die jetzt im Straßenverkehr der bayerischen Kommune mitmischen dürfen. – Foto: Stadtwerke Bamberg

Als erste Stadt in Deutschland startet Bamberg den Testbetrieb von E-Scootern im Straßenverkehr. Möglich wird dieses mit einer Sondergenehmigung, die die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr erteilt hat.

Den Startschuss zum Testbetrieb gibt am Freitag dieser Woche (15. März) Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke. Gemeinsam mit Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Fiedeldey und Hanya Riedl, Projektleiterin von Bird Deutschland, wird er die ersten Roller auf die Straße bringen. Im Rahmen des Testbetriebs dürfen 15 Fahrzeuge von Bird, einem US-amerikanischen Anbieter im Bereich E-Scooter-Sharing, in der Stadt rollen.

Bürger können sich als Testkunden bewerben, darüber hinaus werden die Stadtwerke in den kommenden Wochen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Scooter-Testaktionen anbieten. Fahrer der bis zu 20 Stundenkilometer schnellen Roller müssen mindestens 18 Jahre alt und einen Führerschein der Klasse B haben.

Bamberg will die E-Scooter-Nutzung als neue Form der städtischen Mobilität konsequent etablieren. Eine Rollerflotte soll über das gesamte Stadtgebiet verteilt werden. Als Standorte sind neben dem Bahnhof und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) auch die Universitäten und die innerstädtischen Tiefgaragen vorgesehen. In der App des Sharing-Anbieters werden registrierten Nutzern die nächstgelegenen E-Roller angezeigt.