Kommunale Austauschplattform unterstützt Krisenmanagement

Hilfe „auf Knopfdruck“: Der Umgang mit den Folgen der Coronaepidemie fordert die Städte und Gemeinden in vielen Bereichen heraus. Daher ist es jetzt besonders wichtig, Wissen zu teilen. – Foto: Momius/Adobe Stock

Die kommunale Familie rückt bei der Bewältigung der Folgen der Coronaepidemie näher zusammen und baut auf den schnellen Wissensaustauch. Dazu wurde auf Initiative der KGSt und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes auf der Austauschplattform „Netzwerk Kommunen“ ein eigener Bereich zum Coronavirus eingerichtet.

Auf der Plattform des Deutschen Städte- und Gemeindebundes können Dokumente hochgeladen, wichtige Links geteilt, aber auch Fragen gestellt und Umfragen initiiert werden. Experten zu verschiedenen Bereichen können zudem über das integrierte Nachrichtenmodul persönlich angeschrieben werden. Andere Kommunen haben die Möglichkeit, die Dokumente anzusehen und herunterzuladen.

Mit der Plattform sollen die Stadt- und Gemeindeverwaltungen unterstützt werden, Antworten auf die vielen Fragen zu finden, die sich im Zusammenhang mit der Coronakrise jetzt ergeben. Diese betreffen beispielsweise die Hilfen für Kulturschaffende, das Personal, den Umgang mit der Gewerbesteuer, das Vergaberecht und das Bauordnungs- und Bauplanungsrecht.

Unkomplizierte Anmeldung

Kommunalvertreter, die sich zu diesem kostenlos Dienst anmelden möchten, können eine E-Mail mit dem Betreff „Coronavirus“ an erik.sieb@dstgb.de senden. Anzugeben sind Vorname, Name, Stadt oder Gemeinde und die Dienststelle. Im Anschluss wird der persönliche Link zur Anmeldung zugesandt.

Die KGSt hat für ihre Mitglieder ebenfalls eine Austauschplattform eröffnet. Der Diskussionsraum dient dem Austausch des kommunalen Personal- und Organisationsmanagements zum Umgang mit Covid-19. Wer noch nicht auf der Plattform registriert ist, kann sich unter www.kgst.de/registrierung anmelden.

Red.