Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt den Ausbau ihrer Radverkehrsinfrastruktur 2026 fort. Neben neuen Radfahrstreifen und zusätzlichen Fahrradstraßen, setzt die Stadt auch auf punktuelle Maßnahmen, die das bestehende Radwegenetz verbessern sollen.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf treibt den Ausbau ihrer Radverkehrsinfrastruktur auch 2026 weiter voran. Neben Maßnahmen auf den Radleitrouten 1 (Nord-Süd) und 2 (West-Ost) setzt die Stadt zahlreiche weitere Projekte im gesamten Stadtgebiet um.
Geplant sind unter anderem neue Radfahrstreifen, zusätzliche Fahrradstraßen, Anpassungen an Kreuzungsbereichen sowie verschiedene punktuelle Maßnahmen zur Weiterentwicklung des bestehenden Radwegenetzes. Ziel ist es, das Radfahren sicherer, komfortabler und alltagstauglicher zu machen, so die Stadt in einer Mitteilung.
Radverkehr gewinnt in Düsseldorf weiter an Bedeutung
Düsseldorf verzeichnet bereits heute einen hohen Anteil umweltfreundlicher Mobilität: Rund 70 Prozent aller Wege werden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem öffentlichen Nahverkehr zurückgelegt. Auch der Radverkehr hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Sein Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen stieg von 18 auf 21 Prozent.
„Im vergangenen Jahr haben wir den Ausbau und die Optimierung des Radverkehrsnetzes im gesamten Stadtgebiet weiter vorangetrieben. Neben zahlreichen punktuellen Verbesserungen sind mehr als fünf Kilometer neue oder optimierte Radverkehrsanlagen entstanden“, berichtet der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.
„Gleichzeitig arbeiten wir weiter an den beiden großen Radleitrouten, von denen inzwischen insgesamt rund neun Kilometer fertiggestellt sind. Und auch in diesem Jahr haben wir bereits weitere wichtige Maßnahmen realisiert und bauen das Radverkehrsnetz kontinuierlich weiter aus, um den Radverkehr in Düsseldorf noch attraktiver und sicherer zu machen.“
Düsseldorf optimiert bestehendes Radverkehrsnetz
Neben größeren Bauprojekten realisiert die Stadt Düsseldorf eine Vielzahl punktueller Maßnahmen im bestehenden Radverkehrsnetz. Ein Teil dieser Maßnahmen basiert auf Hinweisen aus der Bürgerschaft, den Bezirksvertretungen sowie dem ADFC Düsseldorf.
„Viele Verbesserungen im Radverkehr wirken auf den ersten Blick klein, haben aber einen großen Effekt für die Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Unser Ziel ist ein durchgängiges und verlässliches Radverkehrsnetz in allen Stadtteilen“, so Holger Odenthal, stellvertretender Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- neue Markierungen und Radverkehrspiktogramme
- Rotmarkierungen an Furten und Kreuzungen
- Anpassungen an Einmündungen und Knotenpunkten
- verkehrsrechtliche Maßnahmen
- Pflege und Sanierung bestehender Radverkehrsanlagen
Ergänzend zu den baulichen und verkehrsrechtlichen Maßnahmen übernimmt die Stadt Düsseldorf laufende Aufgaben im Radverkehrsnetz. Dazu zählen insbesondere die Reinigung von Radverkehrsanlagen sowie Maßnahmen des Grünschnitts. Hinweise hierzu gingen neben Meldungen über den Mängelmelder auch vom ADFC ein.
Red.




