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Wenn die Nächte länger werden, wird eine zuverlässige Beleuchtung für Kommunen umso wichtiger, um Menschen zu schützen und Unfallrisiken zu reduzieren. Das Beispiel Hergatz zeigt, welchen Beitrag solare Straßenbeleuchtung leisten kann.

Wenn die Tage im Winter besonders kurz sind und die Dunkelheit große Teile des Tages bestimmt, ist eine zuverlässige Beleuchtung von Straßen, Wegen und Gefahrenstellen umso wichtiger. Gerade in den Wintermonaten sind viele Menschen auf dem Schulweg, auf dem Weg zur Arbeit oder im Alltag unterwegs, wenn es draußen noch dunkel ist oder bereits dämmert.
Die Unfallzahlen zeigen die Bedeutung sicherer Wege. 2025 kamen in Deutschland 462 Radfahrer ums Leben. 61,5 Prozent davon waren mindestens 65 Jahre alt. Bei Kindern zwischen sechs und 14 Jahren ereigneten sich werktags 12 Prozent der Unfälle zwischen 7 und 8 Uhr. Das Statistische Bundesamt führt diese Häufung auf den morgendlichen Schulweg und die entsprechend hohe Zahl von Kindern im Straßenverkehr zurück.
Verkehrssicherheit wird vor Ort gemacht
Viele Maßnahmen für sichere Wege entstehen auf kommunaler Ebene. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat bringt es auf den Punkt: „Verkehrssichere Straßen werden vor Ort gemacht.“ Bürgermeister, Bau- und Verkehrsdezernate sowie die zuständigen Fachbereiche gehören zu den Akteuren, die solche Maßnahmen vor Ort umsetzen.
In der dunklen Jahreszeit rücken damit auch die Lichtverhältnisse an konkreten Stellen in den Fokus: Querungen und Kreuzungen, Schulwege, Bushaltestellen sowie stark genutzte Fuß- und Radverbindungen.
Eine aktuelle Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen zur Sichtbarkeit von Radfahrern zeigt, dass an drei von fünf näher untersuchten Unfallstellen das Sichtbarkeitsniveau unzureichend war. Die Untersuchung zeigt zugleich, dass eine gezielte Beleuchtung die Sichtbarkeit von Radfahrern verbessern kann.
Für Kommunen stellt sich damit eine praktische Frage: Wie lässt sich ein solcher Bereich beleuchten, wenn genau dort keine geeignete Stromversorgung vorhanden ist?

Hergatz: Sicherheit dort verbessern, wo Licht gebraucht wird
Vor dieser Herausforderung stand die Gemeinde Hergatz im Westallgäu. Rund 2500 Einwohner leben verteilt auf mehrere Dörfer. An zwei Übergängen über stark befahrene Straßen bestand konkreter Bedarf an einer besseren Beleuchtung.
Bei einer konventionellen Lösung wären zusätzliche Tiefbau- und Verkabelungsarbeiten erforderlich gewesen. Die Gemeinde entschied sich für solare Straßenbeleuchtung. Die Lichtpunkte erzeugen und speichern ihre Energie direkt am Standort und benötigen keinen Anschluss an das Stromnetz.
Bürgermeister Oliver Raab fasst die Erfahrung der Gemeinde so zusammen: „Wir hätten sonst größere Tiefbauarbeiten für Kabelverlegungen gebraucht. Wir haben erreicht, dass diese Übergänge gut beleuchtet sind, gut ausgeleuchtet werden, und somit die Verkehrssicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger erhöht wurde.“
Für Hergatz kam ein wirtschaftlicher Aspekt hinzu: Nach Aussage des Bürgermeisters war die solare Lösung aufgrund der vermiedenen Tiefbau- und Verkabelungsarbeiten günstiger als die konventionelle Alternative. Die Erfahrung liefert einen konkreten Ansatz für ähnliche Situationen: Ein zusätzlicher Lichtpunkt kann dort installiert werden, wo der Sicherheitsbedarf besteht, ohne zuvor das Stromnetz bis zu diesem Standort erweitern zu müssen.
Maya Lechner, Country Manager bei Fonroche Lighting, die das Projekt begleitet hat, bringt diesen Einsatzbereich auf den Punkt: „Gerade im ländlichen Raum liegen sicherheitsrelevante Stellen häufig dort, wo eine zusätzliche Beleuchtung mit hohem Aufwand verbunden wäre. Hergatz zeigt sehr konkret, welchen Handlungsspielraum solare Straßenbeleuchtung hier schafft: Licht kann genau dort eingesetzt werden, wo es für sichere Wege und Querungen benötigt wird.“
Das kann auch für andere kommunale Situationen relevant sein: Schulwege, Bushaltestellen, Querungen, Radverbindungen oder einzelne dunkle Abschnitte außerhalb zusammenhängend beleuchteter Straßenzüge.
Licht dorthin bringen, wo der Netzanschluss fehlt
Solare Straßenbeleuchtung ermöglicht es, solche Bereiche punktuell zu beleuchten, ohne zunächst eine Stromversorgung bis zum jeweiligen Standort führen zu müssen. Gerade für räumlich isolierte Lichtpunkte erweitert dies die Möglichkeiten einer Kommune, auf einen konkreten Beleuchtungsbedarf zu reagieren.
Damit die Beleuchtung auch in der dunkelsten Jahreszeit zuverlässig funktioniert, berücksichtigt Fonroche Lighting den 21. Dezember als Referenzzeitpunkt bei der Dimensionierung seiner Solarstraßenleuchten. Die Systeme werden auf die ungünstigsten Bedingungen am jeweiligen Standort ausgelegt, damit die benötigte Beleuchtung auch während der längsten Nächte des Jahres zur Verfügung steht. So können Kommunen kritische Wege und Querungen auch dort beleuchten, wo ein Netzanschluss mit erheblichem Aufwand verbunden wäre.
Mehr über die solaren Beleuchtungslösungen von Fonroche Lighting
Kontakt:
Fonroche Lighting Hub Germany GmbH
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Telefon: +49 211 469 500 88
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