Raum für Zukunft

Mit Gewerbehöfen in serieller Holzbauweise können Kommunen klimaneutral wachsen – und sich gleichzeitig als Standort für kleine und mittlere Unternehmen profilieren.

Holzbauweise
GreenPlaces errichtet Gebäude für Gewerbehöfe in serieller Holzbauweise. Foto: GreenPlaces

Die Anforderungen an Kommunen steigen, Raum für nachhaltige, flexible und bezahlbare Gewerbeflächen zu bieten. Sie müssen Flächen nicht nur effizient, sondern zunehmend auch klimagerecht entwickeln. Während die Kommunen als Wirtschaftsstandort attraktiv werden wollen, wird gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie Startups der Zugang zu geeigneten Flächen zur wachsenden Herausforderung.

Seriell errichtete Gewerbehöfe in Holzbauweise bieten hier konkrete Lösungen. Sie leisten durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe einen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen im Gebäudesektor. Die Vorfertigung der Immobilien und die standardisierte Bauweise beschleunigt Genehmigungs- und Entwicklungsprozesse – ein Aspekt, der gerade in Zeiten knapper Verwaltungskapazitäten in Bauämtern zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für Kommunen bedeutet die Zusammenarbeit mit seriell agierenden Projektentwicklern zudem ein geringeres wirtschaftliches Risiko. Die Bauphase ist kürzer als im herkömmlichen Bau und sehr gut planbar. Bei einem Gebäude von GreenPlaces mit 30 Einheiten liegen zwischen Baustart und der Inbetriebnahme nur zwölf bis 18 Monate.

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Ein Vorteil der seriellen Holzbauweise ist neben dem Klimaschutz die verkürzte Bauzeit. Foto: GreenPlaces

Anpassungsfähig, ressourcenschonend und wachstumsorientiert

Bei GreenPlaces besteht bei den dreigeschossigen Standorten jede der ca. 170 Quadratmeter großen Einheiten aus einer Erdgeschossfläche, die mit einem großen Rolltor und einer zusätzlichen Eingangstür ausgestattet ist. Das darüber liegende Mezzanine-Geschoss eignet sich besonders gut als Lager- und Technikfläche. Die Fläche im zweiten Obergeschoss bietet beispielsweise Platz für ein Büro oder Sozialflächen. Expandiert ein Unternehmen, kann es zusätzliche Module anmieten oder kaufen. Bei den zweigeschossigen Standorten entfällt das Mezzanine-Geschoss und die Einheiten sind jeweils ca. 120 Quadratmeter groß. Die Gewerbeeinheiten werden mit einer Wärmepumpe beheizt bzw. gekühlt. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach liefert günstigen Strom. Für alle Einheiten stehen eigene Parkplätze zur Verfügung.

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Photovoltaik auf den Gewerbeeinheiten sorgt für umweltfreundliche Stromversorgung. Foto: GreenPlaces

Für die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Startups ermöglichen die Gewerbehöfe ein breites Spektrum unterschiedlicher Nutzungen – etwa als Lager, Ausstellungsraum, Produktions- oder Bürofläche –, was insbesondere in Regionen mit industrieller Tradition, innovativen Mittelstandsclustern oder einer wachsenden Gründerszene neue Impulse für wirtschaftliche Entwicklung setzen kann.

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Kleine und mittlere Unternehmen profitieren in besonderem Maße von Gewerbehöfen. Foto: GreenPlaces

Gemeinschaft als Standortvorteil

Ein entscheidender Mehrwert solcher Gewerbehöfe liegt in ihrem Potenzial zur Community-Bildung: Wenn Handwerksbetriebe, Entwicklerteams, Kreative und technikaffine Start-ups Tür an Tür arbeiten, entstehen Synergien – sei es durch spontane Kooperationen, geteilte Infrastruktur oder den informellen Austausch im Arbeitsalltag. Dieses unternehmerische Miteinander ersetzt die isolierte Parzellierung klassischer Gewerbegebiete durch ein organisches Netzwerk produktiver Akteure. Ein Malerbetrieb, der mit einem Sanitärunternehmen kooperiert, ein Architekt, der die Expertise eines benachbarten Metallbauers einbindet – solche Interaktionen schaffen wirtschaftliche Stabilität und Innovationskraft auf Quartiersebene. Für Kommunen bedeutet das: Sie fördern nicht nur einzelne Betriebe, sondern eine lebendige Wirtschaftsstruktur, die über einzelne Branchen hinweg resilient und zukunftsfähig ist.

Kommunale Handlungsspielräume nutzen

Für kommunale Entscheidungsträger ergibt sich daraus eine klare Perspektive: Wer gezielt Flächen für modulare, nachhaltige Gewerbeentwicklung bereitstellt, unterstützt die wirtschaftliche Resilienz seiner Region. Das gelingt am besten im Zusammenspiel von Verwaltung, Wirtschaftsförderung, Projektentwicklern und zukünftigen Nutzergruppen – in einem partnerschaftlichen und transparenten Verfahren.

Hinzu kommt: Deutschlands Wirtschaftsmotor sitzt nicht nur in den großen Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg. Auch Kommunen, die über eine optimale Verkehrsanbindung und Nähe zu Metropolregionen verfügen, können durchaus attraktive Standorte für Start-ups und KMU sein. Denn im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern ist Deutschlands Wirtschaft stärker dezentral strukturiert. Daher kommt den ländlichen Regionen eine wesentliche Bedeutung zu.

Während Städte bereits vielfach an der Entwicklung großmaßstäblicher Innovationsquartiere arbeiten, wird das Potenzial ländlicher Räume und Mittelzentren häufig unterschätzt. Dabei sind es gerade diese Räume, die durch niedrigere Grundstückskosten und gut qualifizierte Fachkräfte besonders attraktiv für produktionsnahe Startups und expandierende KMU sind. Kommunen setzen mit Gewerbehöfen in Holzbauweise ein wichtiges Signal: dass nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung auch jenseits der Ballungsräume möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Kontakt:

GreenPlaces Deutschland Asset Management GmbH
Elsässer Straße 14A
79189 Bad Krozingen
Tel.: 0721 909 809 00
E-Mail: info@greenplaces.de
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