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Kommunen in Hessen und Thüringen bauen auf die Expertise und Erfahrung der ProjektStadt, Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW). Die Bilanz: 210 Projekte in 113 Städten und Gemeinden. Allein 2025 kamen 42 hinzu. Besonders erfolgreich ist die ProjektStadt beim Einwerben von Städtebau-Fördermitteln: In Hessen entfielen mit rund 47 Millionen Euro etwa 44 Prozent aller Bewilligungen auf von ihr betreute Projekte. Die Erfolge als Sanierungsträger inklusive Fördermittelmanagement führen auch zu neuen Aufträgen. Drei Beispiele aus Gera, Kassel und Oberursel.

Ziele für Gera: attraktiv und zukunftsfähig
Bereits seit 1993 saniert Gera sein Ostviertel, seit 2000 seine Südliche Innenstadt sowie das Stadtzentrum. Für die kommende Dekade hat die Stadt die ProjektStadt Thüringen mit dem Sanierungsmanagement beauftragt. Ziel ist es, Gera als Oberzentrum bekannter zu machen, die Stadt im demografischen Wandel zu stabilisieren und die Innenstadt attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten. Dazu gehören auch ein neues Image sowie ein Brachflächen- und Leerstandsmanagement. Angesichts begrenzter Eigenmittel, Zeitressourcen und Fördermittel müssen Maßnahmen priorisiert und mit klaren Zielen sowie einer zeitversetzten Umsetzungsstrategie versehen werden. Auch die Verfügbarkeit von Immobilien spielt eine wichtige Rolle. Stadtgesellschaft, Wirtschaft und Politik sollen in den Prozess eingebunden werden.
Nach dem Auftakt mit der Verwaltung und ersten Kontakten zu Stakeholdern richtet die ProjektStadt im Standesamt am Markt 6 ein City-Büro mit wöchentlichen Sprechstunden ein. Dort werden Ideen für die Sanierungsgebiete entwickelt und private Investoren zu Baurecht und Fördermöglichkeiten beraten. Zunächst gilt es, Sanierungsziele und Instrumente zu überprüfen, gegebenenfalls neu auszurichten, ebenso Maßnahmen- und Zeitpläne sowie Kosten- und Finanzierungsübersichten anzupassen.
Viel Potenzial im Kasseler Osten
Kassel hat die ProjektStadt mit der Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts (ISEK) und dem Fördermanagement für den neuen Gebietszuschnitt im Osten beauftragt. Die Stadt hat sich mit „Kassel – östlich der Fulda“ erfolgreich für das Programm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ beworben. Bund und Land werden in den kommenden zehn Jahren mit mehreren Millionen Euro städtische und private Projekte unterstützen.
Das Fördergebiet umfasst unter anderem den Kunigundishof, die Flächen entlang der Leipziger Straße bis zum Platz der Deutschen Einheit, das Salzmann-Areal und die ehemalige Haferkakao-Fabrik. Der Schleusenpark und das Hafenareal bilden den Übergang zur Innenstadt. Das Gebiet ist geprägt von bestehenden und ehemaligen Gewerbestandorten, vereinzelter Wohnbebauung, Hauptverkehrsstraßen sowie untergenutzten Arealen mit teils denkmalgeschützter und sanierungsbedürftiger Bausubstanz.
Das Hallenbad Ost ist als Leuchtturmprojekt und Veranstaltungsort bereits etabliert. Weitere Potenziale bieten das Salzmann- und das Hafenareal, das neue KOOP-Quartier und die Haferkakao-Fabrik. Auch die Umnutzung der Kirche Sankt Kunigundis zu einem gemeinwohlorientierten Begegnungsraum ist geplant. Die Nachnutzung historisch bedeutsamer, teils brachliegender Standorte ist Herausforderung und Chance zugleich. Weitere Aufgaben sind es, mehr Freiraum, infrastrukturelle Synergien und eine Verzahnung neuer Entwicklungsbereiche mit bestehenden Strukturen zu schaffen.

„Orschel“ soll schöner werden
In Oberursel im Taunus ist der Startschuss für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept gefallen. Die ProjektStadt übernimmt zugleich das Programm-Management im Städtebaufördergebiet. Unter dem Motto „Orschel soll schöner werden“ wurden angesichts ambitionierter Fristen die notwendigen Schritte und Termine abgestimmt. Ziel ist es, die Kommune in den kommenden Jahren nachhaltig weiterzuentwickeln. Der Zusammenarbeit vorausgegangen war eine erfolgreiche Machbarkeitsstudie der ProjektStadt zum Rathausstandort. Seine Entwicklung wird als zentrales Vorzeigeprojekt der Stadt im Programm weiter vorangetrieben.

Kontakt:
ProjektStadt
Eine Marke der Unternehmensgruppe
Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW)
Ansprechpartner: Markus Eichberger
Leiter Unternehmensbereich Stadtentwicklung
Tel.: +49 (0)69 678674 1507
Mobil: +49 (0)175 3250166
E-Mail: markus.eichberger@projektstadt.de
www.projektstadt.de

