Messe Infratech: Infrastrukturen erhalten und ausbauen

Fachinformationen aus erster Hand: Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst (M.) ist Schirmherr der Messe Infratech 2020 in Essen übernommen. - Foto: Ahoy Rotterdam

Die nächste Fachmesse Infratech findet vom 14. bis 16. Januar 2020 unter dem Motto „Infrastrukturen erhalten und ausbauen“ in Essen statt. Die Besucher erwartet ein umfangreiches Ausstellungs- und Vortragsprogramm. Erstmals präsentiert wird der Bereich „Energie und Umwelt“.

Wie schon bei den vorigen Veranstaltungen stehen außerdem die Themenfelder Tiefbau, Straßenbau und Wasserbau, Versorgung und Entsorgung, öffentliche Raumgestaltung und Mobilität im Fokus der Ausstellung und des ergänzenden Informationsprogramms. Mehr als 220 Austeller, die die gesamte Bandbreite der Infrastruktur abdecken, präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen.

Unser Fachmagazin der gemeinderat begleitet die Veranstaltung als Medienpartner.

Das Institut für unterirdische Infrastruktur (IKT) bietet an zwei Messetagen eine Reihe von Vorträgen unter anderem zu Kanalbau und Starkregenvorsorge, Planung und Digitalisierung oder auch Elektromobilität. Das IKT hat zudem den Infratech-Innovationspreis ausgelobt, der am 16. Januar verliehen wird. Honoriert werden Beiträge zu den Schwerpunktthemen der Ausstellung. Der Innnovationspreis ist mit einem Werbepaket im Wert von 2500 Euro und 1000 Euro in bar dotiert. Alle Wettbewerbsbeiträge werden auf der Messe zu sehen sein.

Die unabhängige Jury hat folgende Wettbewerbsbeiträge für den Innovationspreis 2020 nominiert:

  • Quick Twist von Reinetz-Ritz: Pass- und Anbaustück zum zeitsparenden Austausch von Armaturen

  • Wattway von Wattway by Colas: Strom erzeugender Fotovoltaikbelag für Straßen und Wege

  • G-Box von Hauff-Technik: Lösung zur Optimierung des Glasfaserausbaus in Erschließungsgebieten

Die Gütegemeinschaft Entwässerungstechnik (GET) richtet am 14. Januar eine Tagung aus, die Aspekte der Qualitätssicherung und des technischen Regelwerks behandelt.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen erläutert Building Information Modeling (BIM) in der Landschaftsarchitektur, der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) thematisiert Zukunftsfragen der Wasserwirtschaft und Umwelttechnik. Die Kommunalagentur Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich unter anderem mit der Starkregenakzeptanzförderung bei Verwaltung und Bürgern.

Die Konferenz Smart Infra Technology betrachtet Smart Citys aus Sicht von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen ist die Teilnahme an dieser Konferenz nicht kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Info: Der Besuch der Infratech ist bei einer Voranmeldung über das Veranstaltungsportal kostenfrei. Programm und Anmeldung unter www.infratech.de