KI-gestütztes Messsystem für saubere Städte

Cortexia
CORTEXIA erkennt KI-gestützt Verschmutzungen und verbessert so die Straßenreinigung. Foto: REMONDIS digital

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Saubere Städte leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Kommunen stehen hier unter hohem Handlungsdruck. Um ihren Pflichten in der Daseinsvorsorge bestmöglich nachzukommen, ist bei der Haushaltsplanung beziehungsweise Ressourcenverteilung Effizienz gefragt.

Bislang waren Städte und Kommunen bei der Beseitigung von Abfall im öffentlichen Raum immer auf sich allein gestellt. Mit der Einführung des Einwegkunststofffondsgesetzes kann ihnen zukünftig für Sammlung und Reinigung Geld aus dem Einwegkunstofffonds zugutekommen und somit den finanziellen Spielraum bei der Stadtreinigung vergrößern. Dank voranschreitender Digitalisierung und großer Fortschritte im Bereich künstlicher Intelligenz, können die zusätzlichen Gelder auf diese Weise direkt dazu beitragen, kommunale Ressourcen effizienter einzusetzen.

Für die Stadtsauberkeit und Sicherheit auf kommunalen und städtischen Straßen bietet REMONDIS Digital die KI-basierte Lösung CORTEXIA an, welche ganz automatisch wichtige Arbeit leistet und das Personal in den Kommunen durch Prozessoptimierung unterstützt.

Verschmutzungen mit Hilfe von KI erkennen

Als KI-gestütztes Messsystem, das Art und Ausmaß der Straßenverschmutzung buchstäblich im Vorbeifahren erfasst, dient CORTEXIA der verbesserten Straßenreinigung. Hierzu werden Fahrzeuge (zum Beispiel Kehrmaschinen) mit einer Kamera und einer sogenannten CORTEXIA-Box versehen, die die Erfassung, Verarbeitung und den Transfer der Daten steuert. Teil davon ist ein künstliches neuronales Netzwerk (Convolutional Neural Network – CNN), das mittels Deep Learning zum Erkennen von unterschiedlichen Abfallarten trainiert wurde. Die kleinste Abfallkategorie, die diese künstliche Intelligenz erkennt, sind Zigarettenstummel. Darüber hinaus „weiß“ die CORTEXIA-Box, wann sie wo ist (GPS) und bringt die Abfalldaten in einen örtlichen und zeitlichen Zusammenhang. Die in der Box DSGVO-konform verarbeiteten Daten werden anschließend automatisch per LTE an die Cloud weitergeleitet.

Über eine systematische Auswertung (unter anderem nach dem sogenannten Clean City Index – von 0 = schmutzig bis 5 = sauber) ermöglichen diese Daten die Erstellung punktgenauer Reinigungsstrategien. Neben dem optimalen Einsatz von Kehrmaschinen und anderen herkömmlichen Reinigungsmaßnahmen lassen sich dabei auch maßgeschneiderte Sondermaßnahmen für Hotspots mit besonderem Abfallaufkommen (zum Beispiel hoher Anteil an Altglas in bestimmten Arealen an bestimmten Wochentagen) ableiten beziehungsweise entwickeln.

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Erfahrungen aus Genf und Basel, wo CORTEXIA seit 2019 im Einsatz ist, zeigen: Eine sauberere Stadt ist keine Frage höherer Kosten. Durch die Optimierung der Straßenreinigung verringern sich die Einsatzzeiten von teuren Gerätschaften, was wiederum deren Betrieb, Reparaturen und Neuanschaffungen reduziert. Hierzulande wird CORTEXIA in Potsdam bereits im Regelbetrieb genutzt. Weitere Standorte wie Kiel und Hamburg wurden – nach erfolgreicher Testphase – inzwischen außerdem in Lizenzen überführt. Das KI-gestützte Messsystem CORTEXIA verhilft zu einer besseren Stadtsauberkeit, weniger Treibhausgas-Emissionen sowie mehr Recycling. So erweist sich eine Investition in eine sauberere Stadt auf mehreren Ebenen als Investition in die Nachhaltigkeit, von der Mensch und Umwelt profitieren.

Kontakt:

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Hammerbrookstraße 74
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Ansprechpartnerin:
Laura Basting-Neumann
Mitarbeiterin Marketing
Tel.: 0171 4965307
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