Zwei neue Kategorien erweitern den 17. E-Government-Wettbewerb von Bearingpoint und Cisco

Digitales Arbeiten: Der E-Government-Wettbewerb unterstützt die Entwicklung von effizienten Verwaltungsprozessen und serviceorientierten Dienstleistungen. - Foto: Snowing12/Fotolia

Der E-Government-Wettbewerb der Unternehmensberatung Bearingpoint und des Technologieanbieters Cisco startet zum 17. Mal. Bis zum Bewerbungsschluss am 13. April sind öffentliche Organisationen aus Bund, Land und besonders auch Kommunen aufgerufen, ihre zukunftsfähigen Konzepte und Projekte zur Verwaltungsmodernisierung einzureichen.

Aus allen Einreichungen ermittelt ein unabhängiger Expertenstab in jeder der sechs Kategorien drei Finalisten. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Projekte am 15. und 16. Mai 2018 auf den Finalistentagen und anschließend auf der Webseite des Wettbewerbs zu präsentieren. Die Preisverleihung findet auf dem Kongress „Staat und Verwaltung“ im Juni in Berlin statt. Die Teilnahmeunterlagen liegen unter www.egovernment-wettbewerb.de zum Download bereit.

Ausgezeichnet werden Projekte, die einen Beitrag zum technologischen Ausbau öffentlicher Einrichtungen leisten und die digitale Transformation fördern. Zum breiten Einreichspektrum zählen zum Beispiel Verwaltungsvorgänge, bei denen künstliche Intelligenz und Robotics eingesetzt werden sowie auch partizipative Plattformen und Gemeinschaftsportale.

Wie im Vorjahr sind innovative Digitalisierungs- und Modernisierunsprojekte, beispielhafte Kooperationen und agile IT-Infrastrukturen gefragt. Zusätzlich wird der diesjährige Wettbewerb durch zwei neue Kategorien erweitert: So prämiert die Wettbewerbskategorie „Beste Konzeption zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes“ Programme, die Verwaltungsleistungen in den nächsten Jahren digital und serviceorientiert zur Verfügung stellen können. Dies ist eine Voraussetzung, um das Onlinezugangsgesetz umsetzen zu können.

Die zweite neue Kategorie „Bestes Konsolidierungsprojekt“ betrifft die Konsolidierung von IT-Infrastrukturen, Diensten und Betrieben, die eine wichtige Grundvoraussetzung für die Digitalisierung darstellt.

„Wir suchen Macher und Gestalter, die eine klare Vorstellung von der Verwaltung der Zukunft haben und ihre Ideen in konkreten Projekten verwirklichen wollen“, kommentiert Jon Abele, Partner und Leiter Public Services bei Bearingpoint. Jonas Rahe, Sales Manager bei Cisco Deutschland, ergänzt, der Wettbewerb biete der Verwaltungsmodernisierung eine große Bühne. Durch die öffentliche Wirkung gebe er Behörden eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Info: Der E-Government-Wettbewerb

Die Unternehmensberatung Bearingpoint und der Technologieanbieter Cisco veranstalten seit 17 Jahren einen Wettbewerb zur Modernisierung und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Der E-Government-Wettbewerb gilt als Gradmesser für E-Government- und Modernisierungsaktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er will Innovation und Kreativität für die Verwaltungsmodernisierung fördern und Behörden bei einer nutzerorientierten, effizienten und innovativen Digitalisierung unterstützen. Zum breiten Themenspektrum zählen die Ausrichter die Nutzung der Chancen durch das Internet der Dinge, die Schaffung leistungsfähiger und sicherer IT-Architekturen ebenso wie Prozessveränderungen, Information oder Schulung der Mitarbeiter, Veränderungsmanagement sowie intensivere Kooperationen zur Entwicklung und Adaption neuer Geschäftsmodelle.