Zukunftssicheres Rattenmanagement im Kanal

Rockstroh Ecosmart bietet Kommunen rechtskonforme Gesamtlösungen für die Beköderung und Bekämpfung von Ratten in der Kanalisation.

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Zertifiziertes Köderschutzsystem für die Kanalisation: Ecosmart FZV30 Köderschutzbox mit der digitalen Dokumentationsplattform CAPTIS. Foto: Rockstroh Ecosmart GmbH

Das Rattenmanagement in Städten und Gemeinden steht vor einer Zäsur. Ab 1. Juli 2026 ist eine befallsunabhängige Dauerbeköderung untersagt und der Einsatz von zertifizierten Köderschutzsystemen in der Kanalisation Pflicht. Die Rockstroh Ecosmart GmbH bietet hierfür mit der Ecosmart FZV30 Köderschutzbox und der digitalen Dokumentationsplattform CAPTIS eine effiziente und rechtssichere Antwort.

Rattenbekämpfung in der Kanalisation gehört für Städte und Gemeinden zur Daseinsvorsorge, da Ratten als Gesundheitsschädlinge über 100 Krankheitserreger übertragen und durch ihren Nagetrieb erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursachen können. Jährlich werden bundesweit schätzungsweise fast 150 Tonnen hochgiftiger Rodentizide in den Kanalsystemen ausgebracht. Doch die bisherige Praxis, Giftköder ungeschützt an Drähten einzuhängen, steht vor dem Aus: Um den Eintrag dieser hochgiftigen Antikoagulanzien (Gerinnungshemmer) in den Wasserkreislauf zu verhindern, verschärfen das Umweltbundesamt (UBA) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAuA) die Vorschriften massiv.

Rechtlicher Rahmen: Köderschutzboxen werden ab Juli 2026 Pflicht

Ab dem 1. Juli 2026 wird der Einsatz von zertifizierten Köderschutzboxen in der Kanalisation sowie im Umkreis von fünf Metern um Wasserableitungssysteme verpflichtend. Giftköder dürfen nur noch so verwendet werden, dass ein Kontakt mit Wasser während der gesamten Maßnahme ausgeschlossen ist. Zudem wird die befallsunabhängige Dauerbeköderung bei ab dem 1. Juli erworbenen Ködern untersagt; Rodentizide dürfen dann erst nach einem nachgewiesenen Rattenbefall und ausschließlich durch geschultes Fachpersonal eingesetzt werden.

Die Hardware: Ecosmart FZV30

Damit Kommunen diesen Anforderungen gerecht werden, bietet Rockstroh Ecosmart GmbH die Köderschutzstation Ecosmart FZV30 an. Das System ist vom Umweltbundesamt gemäß § 18 Infektionsschutzgesetz offiziell anerkannt (B-Nummer: B-0324-00-00).

Zentrales Merkmal der Ecosmart FZV30 ist ihr Tauchglockenprinzip. Bei steigendem Wasserstand oder Kanalspülungen bildet sich im Inneren eine Luftkammer, die den Köder absolut trocken hält. Die Station aus langlebigem HD-PE Kunststoff verzichtet komplett auf Elektronik oder mechanische Teile wie Schwimmer und Klappen, wodurch sie störungsfrei und wartungsarm bleibt.

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Die Köderschutzstation Ecosmart FZV30 verhindert, dass die Rattenköder in Kontakt mit Wasser kommen. Foto: Rockstroh Ecosmart GmbH

Als derzeit einzige anerkannte Lösung am Markt kann die Ecosmart FZV30 nicht nur in Revisionsschächten, sondern auch als in Straßenabläufen (Gullys) eingesetzt werden, um Ratten bereits an ihren Zugangswegen abzufangen. Die Installation der Köderschutzboxen erfolgt problemlos, ohne dass bauliche Veränderungen oder Unterbrechungen im Kanalbetrieb nötig sind. Dafür gibt es verschiedene Arten der Befestigung.

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Die Köderschutzstation FZV30 kann auch in Straßenabläufen eingesetzt werden. Foto: Rockstroh Ecosmart GmbH

Ein entscheidender Vorteil für kommunale Anwender ist die Steigerung der Arbeitssicherheit: Die Bedienung, Kontrolle und Bestückung der Ecosmart FZV30 erfolgt mittels einer Teleskopstange und eines magnetischen Überwurfschlüssels bequem von der Straßenebene aus. Ein gefährlicher und zeitaufwändiger Abstieg in den Kanalschacht ist somit für den Routinebetrieb nicht mehr erforderlich.

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Gesteigerte Arbeitssicherheit: die Köderschutzstation Ecosmart FZV30 kann mit einer Teleskopstange entfernt werden. Foto: Rockstroh Ecosmart GmbH

Digitalisierung und Effizienz: Ecosmart FZV30 PRO

Für ein modernes, anlassbezogenes Management bietet die Komplettlösung Ecosmart FZV30 PRO die Verbindung der Hardware mit der digitalen Plattform CAPTIS. Jede Station ist mit einem QR-Code versehen, der eine eindeutige Identifikation im Kanalplan ermöglicht. Über eine App dokumentieren die Techniker Befallsstärken, Köderwechsel und Kontrollen revisionssicher mit GPS-Koordinaten, Zeitstempeln und Beweisfotos.

Dieses digitale Monitoring ermöglicht es Kommunen, Ratten-Hotspots präzise zu identifizieren und die Giftködermenge um bis zu 95 Prozent zu reduzieren. Ein zentrales Dashboard visualisiert den Fortschritt der Bekämpfung in Echtzeit und vereinfacht die Berichtspflicht gegenüber Aufsichtsbehörden erheblich.

Durch die frühzeitige Umstellung auf das Köderschutzsystem Ecosmart FZV30 und die Komplettlösung mit CAPTIS erfüllen Kommunen nicht nur die zukünftigen gesetzlichen Anforderungen, sondern leisten ihren aktiven Beitrag zum Gewässerschutz sowie zur Wirtschaftlichkeit ihrer Schädlingbekämpfung.

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Full-Service Dienstleistung durch Rockstroh

Während sich die Rockstroh Ecosmart GmbH auf den Systemvertrieb konzentriert, bietet die Muttergesellschaft Rockstroh GmbH die komplette Serviceleistung der Rattenbekämpfung als Rundum-sorglos-Paket an. Von der Befallserhebung über die Installation der Ecosmart FZV30-Stationen bis hin zum kontinuierlichen Monitoring und der digitalen Dokumentation mit Captis übernimmt das Unternehmen alle Aufgaben als externer kommunaler Dienstleister.

Die Maßnahmen werden ausschließlich durch zertifizierte Sachkundige durchgeführt, was die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben garantiert und die Kommunen vor Bußgeldern schützt. Durch effizientere Abläufe und geringere Materialkosten führt das auch zu einer spürbaren Zeit- und Kostenersparnis für die öffentlichen Haushalte.

Kontakt:

Rockstroh Ecosmart GmbH
Obere Mühle 8
74906 Bad Rappenau-Bonfeld
Tel.: 07066 8419
E-Mail: info@eco-smart.gmbh
www.eco-smart.gmbh