Wie Kommunen Zugang zur Digitalisierung bekommen

Die Einsteigerpakete ermöglichen kleineren Kommunen den Weg zum "Smart Village". Foto: Pfalzwerke Netz AG

– ANZEIGE – Laut Digital Economy and Society Index (DESI), dem Digitalindex der Europäischen Kommission, rangiert Deutschland derzeit auf Platz zwölf in Sachen Digitalisierung. Leicht über dem EU-Durchschnitt, fern von der anvisierten Vorreiterrolle. Insbesondere Kommunen hinken bei der Digitalisierung hinterher. Dabei reicht „die“ Digitalisierung von E-Government-Themen über Luftgütemessung mit sensorgesteuerter Überwachung bis zur digitalen Übertragung von Zählerdaten. Ein weites Feld! Und viele Kommunen sehen sich mit der Frage konfrontiert: Wo fangen wir an, wenn wir noch ganz am Anfang stehen?

Gerade mittlere oder kleine Kommunen haben nicht den Anspruch an eine „Smart City“, sondern bevorzugen praxisnahe und praktikable Lösungen für ein „Smart Village“. Oftmals fehlt es zwar an personellen oder technischen Kapazitäten, aber dafür gibt es nun eine einfache Lösung. Die Pfalzwerke Netz AG bietet mit Ihrem steckerfertigen Einstiegspaket (Plug-and-Play) für Kommunen den einfachen Einstieg, der jederzeit alle Möglichkeiten zur Erweiterung bietet.

Gerade zur aktuellen Zeit ist die Messung der Luftgüte ein wichtiges Thema. Dies betrifft nicht nur Klassenzimmer, sondern auch Büroräume unterliegen speziellen Anforderungen. Dabei spielt beispielsweise der CO2-Gehalt eine wichtige Rolle. Da die IoT-Technik unter anderem auch Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Bewegung eines Raumes messen kann, lässt sich so unnötiger Energieverbrauch rasch erkennen und vor allem auch Rückschlüsse auf eine eventuelle Virenbelastung ziehen.

Alle Daten auf einer Plattform – mit individuellen Dashboards erhalten die Nutzer den Überblick. Foto: Pfalzwerke Netz AG

Einstieg ohne Risiko oder Verpflichtung

Grundlage eines solchen Systems ist die Sensorik, die die Daten liefert (z.B. der Luftsensor), das Netzwerk, welches die Daten überträgt (z.B. LoRa-WAN), und ein System, welches die Daten empfängt und auswertet (das IoTista-System der Pfalzwerke).

Das Einsteiger-Paket besteht aus genau diesen Komponenten und ist sehr einfach zu installieren: Die Sensoren werden an den Messstellen angebracht, das Gateway zum Empfang und zur Übertragung der Daten in die Steckdose eingesteckt und schon können die Daten ausgewertet werden. So kann zum Beispiel eine Nachricht versendet, oder ein Alarm ausgelöst werden, wenn bestimmte Werte unter- oder überschritten werden. Das System ist ortsunabhängig und kann bundesweit ohne weitere Voraussetzungen eingesetzt werden.

Nutzen Sie als Kommune den einfachen Einstieg in die Welt der Digitalisierung und des Smart Village, ohne Risiko und ohne jede weitere Verpflichtung. Fordern Sie unverbindlich Informationen zum Einsteigerpaket an.

Einsparen von Kosten und Personal

Darüber hinaus bieten die Pfalzwerke Hilfestellung sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung einer Digitalstrategie. Förderexperten unterstützen bei der Auswahl und Beantragung passender Fördermaßnahmen.

Zum Beispiel können Hauswasserzähler mit den Sensoren drahtlos und aus weiter Entfernung automatisch ausgelesen und die Daten übermittelt werden. Das reduziert die Kosten für die Ablesung deutlich, denn es muss kein Dienstleister mehr beauftragt werden, persönlich vor Ort jeden Zähler einzeln abzulesen.

Eine noch größere Ersparnis bringt LoRaWAN bei der Ablesung von Schachtzählern. Hier mussten bisher stets zwei Fachkräfte vor Ort sein, um den geöffneten Schacht absichern zu können. Mit LoRaWAN entfällt diese Arbeit komplett, die Daten werden automatisch übertragen. Zähler und Sensoren an unzugänglichen Orten lassen sich mit der Funktechnik zuverlässig in beliebiger Frequenz auslesen.

Durch eine enge Taktung der Ablesedaten lassen sich auch Leckagen im Wassersystem schnell erkennen. Über die IoTista-Plattform können die Wasserversorger die Zählerdaten mit ihren Datenbanken verknüpfen und das Abrechnungssystem automatisieren.

Zufriedener Kunde: Die Stadtwerke Bad Bergzabern

Eine solche Anwendung konnte zum Beispiel bei den Stadtwerken Bad Bergzabern installiert werden. Welche weiteren Vorteile die LoRaWAN-Sensoren bieten und wie die innovative Technik funktioniert, erklären wir hier an einem Bespiel. Dazu äußert sich der Geschäftsführer der Stadtwerke, Christian Müller.

Übergabe des Gateways an Bad Bergzabern (v. l.): Thomas Fetzer und Christan Müller von den Stadtwerken Bad Bergzabern und Elmar Wagner des Netzbetreibers Pfalzwerke Netz AG. Foto: Pfalzwerke Netz AG

Wie kam es zu Ihrer Vorreiterrolle in Sachen IoT?

Christian Müller: Vor einem halben Jahr konnte ich mit dem Wort LoRaWAN noch nicht viel anfangen, aber durch die Pfalzwerke sind wir mit dieser Funktechnologie in Berührung gekommen. Die vielen Vorteile dieser Art der Datenübertragung hat uns sofort überzeugt. Die Digitalisierung hat insgesamt wahnsinnig Fahrt aufgenommen, da müssen wir als kleiner Anbieter aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verlieren. Und mit den vielen Optionen, die die LoRaWAN-Technologie bietet, haben wir hier alle Möglichkeiten.

Welche Daten werden aktuell mit LoRaWAN-Sensoren erfasst?

Müller: Bei uns in Bad Bergzabern können die Daten aus einem Umkreis von rund 15 Kilometern erfasst werden. Zunächst haben wir die bisherigen Kabel-Verbindungen per LoRaWAN mit Fernwirktechnik versehen. Als nächstes werden Wasserzähler auf die LoRaWAN-Technologie umgestellt. Unser Ziel ist es, die 2000 Zähler in unserem Versorgungsgebiet komplett zu digitalisieren. Das trifft im Übrigen auch auf unsere Nahwärmenetze zu. Überall dort, wo wir ein Nahwärmenetz betreiben, sollen auch hier beim turnusmäßigen Zählertausch digitale Zähler zum Einsatz kommen. Das trifft auf das Alfred-Grosser-Schulzentrum, das Hallenbad, das Böhämmer-Center und das Neubaugebiet Im Wingert zu.

Wie sehen Ihre Pläne hinsichtlich der LoRaWAN-Technologie aus?

Müller: Durch die Pfalzwerke und ihre Aktivitäten in dem Bereich entdecken wir immer wieder neue Anwendungsbereiche für die Technologie, gerade in den Bereichen Strom und Wasser. Wir sind sehr froh, so frühzeitig in diese Technologie eingestiegen zu sein.

Kontakt:

Pfalzwerke Netz AG
Ansprechpartner: Max Lutz, 
Business Development Pfalzwerke Netz AG
Kurfürstenstraße 29
67061 Ludwigshafen
Sales@iotista.de

www.iotista.de