Wenn Regen zur Gefahr wird – gesamtheitliches Regen-Risikomanagement

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– ANZEIGE – Am 19. Oktober bietet HPC ein kostelnloses Webinar zum Thema Wenn Regen zur Gefahr wird – Gesamtheitliches Regen-Risikomanagement an. Die vorgestellten Themen behandeln unter anderem Modellierungen, Förderprogramme oder die Schnellanalyse zur Standortrisikobewertung.

Starkregen – wie kann ich vorbeugen?

Überflutungen ganzer Orte, Schlammlawinen und Gefahr für Leib und Leben. Die zerstörerische Kraft des Wassers durch Starkregen wird uns immer wieder vor Augen geführt. Im Großen – im Ahrtal 2021 und im Kleinen – in Bayern im August dieses Jahres. Regen lässt sich nicht aufhalten, doch kann man Maßnahmen treffen, um die Folgen abzuschwächen.

HPC unterstützt Kommunen und Eigentümer mit der geeigneten Herangehensweise, die Starkregengefahr einzustufen.

In einem ersten Schritt hilft eine Fließweganalyse, mögliche Gefahrenpunkte zu erkennen. Bei der Fließweganalyse werden auf Basis hochauflösender digitaler Geländemodelle (1×1 Meter-Raster) Abflussbahnen berechnet.  Unser Team von Abflussmodellierern berücksichtigt dabei neben verschiedenen Niederschlagsmengen u. a. auch die Bodenversiegelung. So können Straßen als bevorzugte Fließwege und vermeintliche Durchlässe als Engpässe identifiziert werden, deren Drainagefunktion durch die Wassermassen überlastet werden. Neben Worst Case Betrachtungen können auch Szenarien für starke Regenereignisse abgebildet werden, die nicht sofort in einer Katastrophe enden.

In einem zweiten Schritt werden durch umfangreiche dynamische Modelle detaillierte Starkregenrisikoanalysen erstellt. Diese betrachten zeitabhängige Überflutungsflächen, Überflutungshöhen und Fließgeschwindigkeiten für verschiedene Starkregenszenarien. Die vorliegenden Modelle müssen hierzu bei Bedarf durch Vermessungen oder Erfassung von Durchlässen den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Die Ergebnisse der Modelle können anschließend in Gefahren- und Risikokarten dargestellt werden.

Letztlich werden in einem dritten Schritt gefährdete Orte weiter betrachtet und geeignete Gegenmaßnahmen zur Minderung des Überflutungsrisikos abgeleitet.  Beispielsweise können verbesserte Rückstaubereiche, Rückhaltevolumina im Einzugsgebiet oder gezielte Ableitung von Sturzfluten die zerstörerischen Folgen von Starkregenereignissen abschwächen. Der Erfolg der Gegenmaßnahmen wird vor der Umsetzung anhand der Modelle überprüft.

Zusätzlich zur technischen Bewertung des Starkregenrisikos berät das interdisziplinäre Team der HPC auch Rettungskräfte wie Feuerwehren und THW. Dank der ermittelten Ergebnisse können Evakuierungspläne und –szenarien erarbeitet bzw. optimiert werden.

Wenn Sie sich zu diesem Thema weiter informieren möchten, laden wir Sie herzlich ein, unsere Website zu besuchen oder an unserem kostenlosen Webinar am Mittwoch, 19. Oktober, von 14 – 15 Uhr teilzunehmen.  Informationen hierzu und das Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Kontakt:

HPC AG
Nördlinger Straße 16
86655 Harburg/Schwaben
Tel.: 09080 999-0
E-Mail: starkregen@hpc.ag
www.hpc.ag/starkregen