Überflutungsgefahr bei Starkregen senken

ACO DrainBox – der neue Lösungsbaustein für Überflutungs-Hot-Spots. Foto: ACO Tiefbau Vertrieb GmbH

– ANZEIGE – Das Entwässerungskonzept Aco Drainbox entschärft kritische Überflutungspunkte. Dabei nutzt es die bauliche Situation von Bordsteinen und Gullys vor Ort.

Kommunen und Straßenmeistereien kennen sie: die örtlichen Schlagzeilengaranten nach einem Starkregenereignis, die sogenannten neuralgischen Punkte. Diese Bereiche sorgen inner- und außerorts auf Fernstraßen für tief stehendes Wasser im Verkehrsbereich und oft für einen kostenintensiven Feuerwehreinsatz. Zudem stellt Wasser auf der Fahrbahn ein Risiko für den laufenden Verkehr dar. Wie entstehen diese Überflutungs-Hotspots? Mehrere Faktoren tragen dazu bei: Fahrbahngefälle, das im Tiefpunkt endet, ausgeprägtes Straßenbegleitgrün, große versiegelte Flächen und eine kurz bevorstehende Straßenreinigung. Als Folge überfordern die Wassermassen die Straßenabläufe.

Bisher wurden als Lösungsansätze die Einlaufgeometrien vergrößert, die Anzahl von Abläufen wurde erhöht oder auf Entwässerungsrinnen gewechselt. Ein neues, effektives Entwässerungskonzept ergibt sich mit der Aco Drainbox. Dahinter verbirgt sich die Kombination des Straßenablaufes Aco Combipoint PP und der Hohlbordrinne Aco Kerbdrain. Die Firma Aco Tiefbau führt damit systematisch die Punkt- und die Linienentwässerung zusammen. Die Funktionsweise ist simpel: Das Oberflächenwasser wird sowohl seitlich über die Einlauföffnungen der Hohlbordrinne als auch über den herkömmlichen Straßenablauf aufgenommen. Beide Systeme sind miteinander verbunden, können aber dennoch unabhängig voneinander entwässern.

Kombination von Bordstein und Rinne

Das System Aco Drainbox eignet sich für die Nachrüstung, die Sanierung und den Neubau. Dabei wird die bauliche Situation von Gully und Bordstein vor Ort genutzt. So kann man kritische Überflutungspunkte schnell und mit herkömmlichen Baugewohnheiten entschärfen. Der Vorteil: Die Nachrüstung oder Sanierung bedarf wenig Platz, sodass längere Straßenabsperrungen entfallen. Dadurch bleiben auch der Kosten- und Arbeitsaufwand gering.

Bestehende Anschlussleitungen oder Ablaufschachtunterteile können dafür verwendet werden. Fahrbahnseitig ersetzen die Module des Aco Combipoint PP den existierenden Straßenablauf, analog zu den Bauteilen der DIN 4052 lässt sich dieser deutlich leichter versetzen. Beim Verbleib des Betonbodenteils vom Ablauf können mittels des neuen Sanierungsadapters die Combipoint-Teile aufgesetzt werden. Je nach Einsatzgebiet stehen dafür verschiedene Aufsatzvarianten zu Verfügung. Die zweite Schlüsselkomponente ist die Hohlbordrinne Aco Kerbdrain, die den Bordstein im Bereich des Straßenablaufes ersetzt.

In der Kombination von Bordstein und Rinne in einem besteht die Besonderheit der Aco Drainbox. Vor dem Punktablauf nehmen die seitlichen Öffnungen der Hohlbordrinne entlang des Bordes einen Teil des anströmenden Wassers auf. Dabei ist die Gossenausbildung nicht relevant. Bereits ein paar Meter der Kerbdrain verbessern die hydraulische Leistung signifikant. Die Verbindung von der Hohlbordrinne zum Straßenablauf erfolgt über den Einlaufkasten und den Zwischenteil des Straßenablaufes mittels eines Rohrstücks. Je nach Anwendungsfall kann die Aco Drainbox flexibel zusammengestellt werden. Damit steht ein neues Konzept für bestehende und geplante punktuelle Entwässerungslösungen für Kommunen, Straßen- und Autobahnmeistereien zur Verfügung. Die hydraulischen Besonderheiten beider Systeme verknüpft und um einen zweiten Schlammeimer erweitert, ergibt mehr funktionale Sicherheit.

Kontakt: 

Aco Tiefbau
Am Ahlmannkai
24782 Büdelsdorf
Tel. 04331/354500
www.aco-tiefbau.de