Überbrückung von Fernwärme/-kälte: Mobile Energieversorgung für Kommunalbetriebe

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Flexible, maßgeschneiderte Miet-Lösungen für Wärme, Kälte, Dampf, Trocknung und Strom spielen auch für Kommunen, Stadtwerke & Co. eine immer größere Rolle.

Zentrale Versorgungsunternehmen wie Stadtwerke bzw. Anbieter von Fernwärme und -kälte nehmen naturgemäß einen wichtigen Faktor im kommunalen Energieangebot ein. Ausfälle durch Defekte, Reparaturen, Wartung, etc. haben unmittelbare Auswirkungen auf ein breites Publikum, auf Privathaushalte genauso wie auf Unternehmen. Viele Netzbetreiber setzen deshalb auf eine ganze Palette an Maßnahmen in der Risikobewertung. Mobile Energieversorger wie die bayrisch-österreichische ENERGY MODE GmbH spielen dabei immer häufiger eine wichtige Rolle.

Mobiles Vollsortiment: Neben Wärme-, Dampf- und Kältezentralen bis in den Leistungsbereich von mehreren Megawatt stehen zahlreiche Zubehörvarianten und Kleinprodukte zur Verfügung. Foto: ENERGY MODE

Gründer und Geschäftsführer Markus Juffinger erläutert: „Ganz klassisch waren früher unsere Projekte im Zusammenhang mit Fernwärme eher von Überbrückungsszenarien bei Ausfällen geprägt. Traditionelle Notfälle also mit dem Fokus auf schnelle Verfügbarkeit. Über die Jahre haben sich unsere Aufträge dahingehend jedoch entscheidend geändert – mehr hin zu Proaktivität, Planung und Beratung und aus vielen unserer ursprünglichen Notfallkunden sind langjährige Partner geworden. Die Bandbreite unseres Einsatzgebietes ist dabei relativ umfangreich geworden. Natürlich versorgen wir weiterhin (spontane) Ausfälle, Neu-Anschlüsse und überbrücken im Wartungsfall, mittlerweile greifen jedoch viele Kunden bereits im Vorfeld auf Bereitschaftsverträge zurück. Einerseits können das Anlagen direkt beim Kunden sein, die wir als Redundanz halten und die im Bedarfsfall entweder Ausfälle überbrücken oder Spitzenlasten abfangen. Andererseits sind es Anlagen, die bei uns selbst einsatzfertig und mit gemeinsam erarbeitetem Störkettenmanagement sozusagen ,auf Zuruf‘ gehalten werden. Je nach Kunde und Entfernung können wir somit innerhalb weniger Stunden an mehreren Standorten den Notbetrieb im Fernwärmeheizwerk übernehmen – von der Versorgung von einzelnen Gebäuden, über den Flughafen bis hin zu ganzen Stadtteilen.“

Aber auch die Art der Anlagen, die bei der ENERGY MODE – die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert – zum Einsatz kommt, hat sich merklich erweitert. „Fernwärme überbrücken wir klassisch mit Heizcontainern und Heizmobilen, da und dort auch mit Heißwasser– oder sogar Dampfcontainern. Mittlerweile haben wir jedoch auch Pumpen-Container im Angebot, die schlichtweg als Verstärkung der hiesigen Pumpleistung dienen. Und auch unsere Lüftungsgeräte werden gerne eingesetzt, wenn es darum geht, Wärme abzuleiten. Dies passiert insbesondere dann, wenn nach Reparatur- oder Wartungsarbeiten Testläufe gemacht werden müssen und kein Leitungsnetz oder Abwärme-Empfänger zur Verfügung steht. Natürlich macht uns das auch stolz, dass unsere Partner uns hier häufig schon zu Beginn der Planung mit ins Boot holen – eine Bestätigung unserer Philosophie, bei der Kundenzufriedenheit und Expertenstatus fest verankert sind und in die wir viel investiert haben“, sagt Markus Juffinger.

Was die generelle Zukunft der Branche, speziell in Zeiten von Energiewende und Klimawandel, betrifft, so ist Juffinger erwartungsvoll: „Im Grunde genommen schätze ich die Entwicklung so ein, wie es die Natur unserer Branche ohnehin mit sich bringt: Wir sind jederzeit maximal gefordert, uns auf die jeweiligen Bedürfnisse und Voraussetzungen unserer Kunden einzustellen und das wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern – abgesehen natürlich von Einflüssen und Verschiebungen zwischen den Anwendungsgebieten, die sich durch Wirtschaftslage, Politik oder auch dem Wetter ergeben.“

Auch in Industriebetrieben kommen Anlagen von ENERGY MODE regelmäßig zum Einsatz. Foto: ENERGY MODE

Aktuell erlebt der Bausektor zum Beispiel einen Einbruch durch die schlechte Wirtschaftslage mit entsprechenden Auswirkungen auf Einsatzbereiche wie Baustellenheizung oder Estrichtrocknung. Andererseits werden durch die Energiewende vorangetriebene Anlagentauschprojekte zunehmend ein Thema. „Was uns definitiv begleiten und beschäftigen wird, sind Entwicklungen im Sinne alternativer Brennstoffe – vor allem für hochleistende Anlagen, wie zum Beispiel Dampf- und Heißwasseranlagen“, sagt Juffinger. Theoretisch können diese zwar bereits jetzt mit pflanzlichen Ölen betrieben werden, hier gibt es jedoch noch viel in die Rahmenbedingungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Preisgestaltung zu investieren, nicht zuletzt auch in Bezug auf saubere Stromlösungen, damit am Ende nicht nur das Öl an sich, sondern auch die Herstellung desselbigen CO2-neutral erfolgen kann.

„Bei unserem eigenen Anlagenpark profitieren wir jetzt schon sehr stark von der Wärmepumpentechnologie, die immer mehr auch Bereichen eingesetzt werden, die bis dato untypisch waren, Stichwort: Winterbauheizung. Und mit unserem Partnernetzwerk sind wir zudem in der Lage, zum Beispiel auch Heizcontainer auf Rapsöl-Basis oder Elektro-Dampfkessel für kleinere Anwendungen anbieten zu können. In Eigenentwicklung haben wir aktuell ebenfalls ein paar Projekte am Start, die in die Richtung pflanzlicher Betriebsstoffe gehen werden. Und natürlich: Nicht zuletzt sehen wir uns auch mit unserer Philosophie gut aufgestellt. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Themen Kundenzufriedenheit, Service und Beratung, nicht zuletzt aber auch die Mitarbeiterzufriedenheit einen wesentlichen Bestandteil des Unternehmenserfolges in der Zukunft darstellen werden, vor allem in beratungsintensiven beziehungsweise erklärungsbedürftigen Anwendungen wie den unsrigen“, so Juffinger abschließend.

Kontakt:

ENERGY MODE Deutschland GmbH
Thierseestraße 9
83088 Kiefersfelden
Tel.: 08033 978906-0
E-Mail: info@energymode.com
www.energymode.com