Treiber der Energiewende in Niedersachsen

Auszeichnung für besonders energieeffizientes Sanieren und Bauen: Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (2. von rechts) und Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland (rechts), gratulieren Familie Priesett aus Bad Münter im Herbst 2018 zu ihrer Grünen Hausnummer, die 500. in Niedersachsen. – Foto: Stahl

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen bilanziert ihre Beratungsarbeit aus fünf Jahren. Einen thematischen Schwerpunkt legt sie aktuell auf den Bereich der Wärmeversorgung von Gebäuden.

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) mit Sitz in Hannover feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Die Agentur wurde 2014 vom Niedersächsischen Umweltministerium mit dem Auftrag gegründet, den Klimaschutz und die Energiewende in Niedersachsen voranzubringen. Ihre Angebote richten sich vor allem an Kommunen, Unternehmen, Hauseigentümer und Bildungsträger.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2014 kümmert die Landesagentur sich als zentrale Stelle um Beratung, Information und Projekte in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Allein rund 15.000 Beratungen für und Hauseigentümer wurden mit den Kampagnen „clever heizen!“ und „Solar-Check“ umgesetzt.

Zudem bilanziert die Agentur mehr als 200 Informations-, Schulungs- und Fortbildungsveranstaltungen für kommunale Mitarbeiter. Für kleine und mittlere Unternehmen wurden knapp 400 Beratungen zu den Themen „Material- und Energieeffizienz“ sowie zur „Nutzung von Solarenergie“ durchgeführt. Über 600 Gebäude in Niedersachsen zeichnete die Agentur mit einer „Grünen Hausnummer“ aus.

Die Landesagentur legt in diesem Jahr einen thematischen Schwerpunkt auf den Bereich der Wärmeversorgung von Gebäuden unter besonderer Berücksichtigung der Umweltwärmenutzung.

KEAN-Geschäftsführer Lothar Nolte resümierte Anfang April: „Wir können zufrieden auf die Ergebnisse der ersten fünf Jahre zurückblicken, sind uns aber bewusst, dass noch sehr viel zu tun bleibt.“ Die Sanierungsquote und damit die Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden sei weiterhin zu niedrig, so Nolte. Die Nutzung von Solarenergie habe noch viel Potenzial, und der gesamte Bereich des bezahlbaren und energieeffizienten Neubaus benötige mehr Engagement und Unterstützung.