Software liefert Potenzialflächen für erneuerbare Energien

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Die Software von deeeper.technology ermöglicht es Kommunen, auf Knopfdruck geeignete Flächen für erneuerbare Energien zu selektieren und anzuzeigen. Bild: deeeper.technology

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Klimagerechte Stadtentwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien – nur eines von vielen komplexen Handlungsfeldern im kommunalen Klimaschutz. Eine neue Software der deutschen KI-Firma deeeper.technology bietet den Kommunen jetzt einen Überblick über Potenziale zur Gewinnung von regionaler Solarenergie.

Nicht zuletzt im Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung rückt eine nachhaltige Energiegewinnung für viele Kommunen langsam aber sicher näher in den Fokus. Wo gibt es geeignete Flächen für Solarkraftwerke? Welche Gebäude lassen sich durch nahegelegene Energiequellen versorgen? Wie kann die Kommune von der EEG-Förderung des aktuellen Klimaschutzgesetzes profitieren?

Gleichzeitig sehen sich viele Kommunen momentan durch die schiere Anzahl und Komplexität der Handlungsfelder, die von der Gemeinde umgesetzt werden sollen, überlastet. Dabei könnten sich rund 75 Prozent aller Kommunen in Europa rein rechnerisch selbst mit Strom versorgen. Der Klimakompass für erneuerbare Energien, welcher von der deutschen Geoinformation- und KI-Firma deeeper.technology entwickelt wird, verspricht nun Abhilfe.

Potenziale für PV-Aufdach und Freiflächenanlagen auf Knopfdruck

Das Tool ist eine datengetriebene Software, die Kommunen einen geographischen sowie inhaltlichen Überblick über ungenutzte Flächenpotenziale für PV-Aufdach- und Freiflächenanlagen bietet und via Cloud als Web-Anwendung zur Verfügung gestellt wird.

Die Geoinformationen werden dabei vorrangig mittels KI aus Luftbildern erhoben und in einer interaktiven Karte visualisiert, die von einem Dashboard aus Grafiken ergänzt wird. Die Informationen sind dabei durch verschiedene Regler filterbar. So lassen sich zum Beispiel die Gebäude nach Nutzungsart unterscheiden oder EEG-förderfähige Freiflächen selektieren.

Klimaschutzaktivitäten gezielter steuern

Ohne großen eigenen Aufwand kann die Kommune so aus der Vogelperspektive ihr Gebiet untersuchen und die vorgeschlagenen Flächenpotenziale mit dem Flächennutzungsplan abgleichen. Kommunale Klimaschutzaktivitäten werden auf diese Weise durch Daten gestützt. Das ermöglicht passgenaue Strategien für die Umsetzung von fundierten Überlegungen in schnelle Handlungen, wenn es zum Beispiel um den Bau von Freiflächenanlagen oder die Belegung von Dächern öffentlicher Liegenschaften geht.

Neben der Web-Anwendung vertreibt das Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern die Geoinformationen auch als Rohdaten. Von den üblichen Geodaten-Standardformaten profitieren bislang vor allem GIS-Anwender, die diese Informationen als einen von vielen Bausteinen in Anwendungen zur kommunalen Wärmeplanung integrieren.

Kostenvorteile durch KI

Die Anwendung von künstlicher Intelligenz ermöglicht im Vergleich zu herkömmlichen Methoden eine kürzere Entwicklungszeit sowie einen günstigen Anschaffungspreis von wenigen tausend Euro, der sich an der Einwohnerzahl der Kommune bemisst. In Zukunft sind für neuere Versionen zudem weitere Features geplant, welche in enger Zusammenarbeit mit dem Feedback der nutzenden Kommunen erarbeitet werden.

Dass sich ein Blick über den KI-Tellerrand hinaus lohnt, zeigen zahlreiche andere Anwendungen des innovativen Start-ups. So konnte das Team von deeeper.technology durch den gezielten Einsatz von KI und Fernerkundungsdaten die Verwaltung in der Vergangenheit unter anderem durch kostengünstige Entsiegelungskataster, Updates von Liegenschaftskatastern und Landbedeckungsanalysen beim Erreichen der kommunalen Klimaziele unterstützen.

Kontakt:

deeeper.technology GmbH
Carl-Hopp-Straße 19a 
18069 Rostock 
Ansprechpartner: Dr. Johann Heller, Geschäftsführer
Tel.: +49 176 61416720
E-Mail: Johann.heller@deeeper-technology.de
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