ZENNER: Smart City – die besten Anwendungsfälle für das Internet der Dinge

Die Digitalisierung der Städte schreitet voran. Eine Vielzahl an smarten Lösungen ist bereits erfolgreich im Einsatz. Foto: Zenner/GettyImages

– ANZEIGE – Das Internet der Dinge (engl. Internet of Things, kurz: IoT) hat sich in Stadtwerken, Kommunen und dem kommunalen Querverbund zum Motor für digitale Innovation entwickelt. Viele kommunale Kernaufgaben lassen sich mit Technologien wie LoRaWAN deutlich effizienter lösen als bisher. Die Smart City wird so Schritt für Schritt Realität.

Beim Saarbrücker IoT-Spezialisten Zenner beschäftigt sich ein ganzes Team von Entwicklern und Projektmanagern mit einer Vielzahl neuer Innovationen und Smart City-Anwendungen.
Die Hamburger Niederlassung, die Zenner IoT Solutions GmbH, sorgt mit viel Know-how und Kreativität für eine technische Umsetzung auf der Software- und Plattformebene. Mehr als 100 IoT-Projekte wurden bereits gemeinsam umgesetzt. Dabei unterstützt Zenner seine Kunden auch beim Aufbau und Betrieb eigener sogenannter LoRaWAN-Netze.

Mit Element IoT betreibt die Zenner IoT ­Solutions eine Smart City-Plattform, auf der aus digitalen Daten smarte Lösungen werden. Ein Blick in die Element-Plattform zeigt anhand einiger Beispiele, welche Vielfalt an praxiserprobten Lösungen bereits erfolgreich in smarten Städten im Einsatz ist.
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SMART PARKING
Smart Parking, die Überwachung von Parkflächen mittels Bodensensoren und Übertragung von Belegungszuständen ist längst zu einer Standard-Anwendung geworden. Bereits 2018 konnte Zenner bspw. mit den Stadtwerken Trier ein größeres Projekt realisieren. Im Backend können neben dem Belegungszustand der Parkflächen auch Informationen über die Art des Parkplatzes (beispielsweise Behindertenparkplatz oder E-Ladesäule) hinterlegt werden. Die Lösung bietet einen besseren Bürgerservice und reduziert den innerstädtischen Verkehr, da die Parkplatzsuche signifikant erleichtert wird.
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SMART WASTE
Bereits 2017 mit den Stadtwerken Karlsruhe erstmals umgesetzt, ist die Überwachung von Müllcontainern quasi ein IoT-Anwendungsfall der ersten Stunde. Füllstandsensoren ermitteln den Zustand von Abfallbehältern und alarmieren, wenn ein bestimmter Füllstand überschritten wird. Auf Basis der gewonnenen Informationen können Entsorgungsbetriebe ihre Routenplanung optimieren und Container bedarfsgerecht ansteuern und leeren. Auf diese Weise werden Prozesse optimiert und Ressourcen eingespart. Überfüllte Müllcontainer oder Leerfahrten gehören der Vergangenheit an.

SMART BUILDING
Im Bereich Smart Building kommen verschiedenste Sensoren zum Einsatz, die Fenster und Türen überwachen oder Informationen zu Temperatur und Raumklima erfassen. Im Zusammenspiel mit funkfähigen Verbrauchszählern lassen sich so Rückschlüsse auf die Energieeffizienz in Gebäuden und Optimierungspotenziale erkennen. Eine besonders innovative Lösung in diesem Bereich entwickelte Zenner mit dem Partner regio iT GmbH. Das „Intelligente Absperrventil für Wasserzähler“ schließt automatisch, wenn das smarte Modul des Zählers einen möglichen Rohrbruch oder eine Leckage erkennt. Kostspielige Wasserschäden, beispielsweise in Schulen oder Sporthallen, können so vermieden werden.

SUBMETERING
Der Begriff Submetering steht nicht nur für einen Anwendungsfall, sondern für ein ganzes Geschäftsmodell. Die wohnungsweise Erfassung, Übertragung und Abrechnung von Verbräuchen sehen speziell Stadtwerke als zukünftige Erlösquelle. Gemeinsam mit der Stromnetz Hamburg GmbH konnte Zenner in den vergangenen zwei Jahren eines der größten IoT-gestützten Submetering-Projekte in Deutschland umsetzen. Die Bilanz nach zwei Jahren ist positiv. LoRaWAN hat sich als optimale Technologie erwiesen und liefert Tag für Tag zuverlässig Daten.
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AUSLESUNG VON SCHACHTZÄHLERN
Eine starke Nachfrage aus der Wasserwirtschaft verzeichnet Zenner im Bereich der Auslesung von Zählern, die in Schächten verbaut sind. Kaum ein Anwendungsfall verspricht mehr Effizienz. Wo bislang aus Sicherheitsgründen zwei Mitarbeiter der Stadtwerke vor Ort in den Zählerschacht klettern und ggf. den Bereich um den Schacht absichern mussten, liefern funkfähige Zähler über das LoRaWAN-Netz die Daten in kurzen Intervallen. Erst kürzlich wurde diese Lösung erfolgreich mit den Stadtwerken Landshut umgesetzt. Auch unter erschwerten Bedingungen bei hoher Bebauungsdichte in der Lands­huter Innenstadt erwies sich LoRaWAN als leistungsfähig.

SMARTE STRASSENBELEUCHTUNG
Die öffentliche Beleuchtung ist einer der größten Posten im kommunalen Haushalt. Eine bedarfsgerechte und intelligente Steuerung der Straßenbeleuchtung spart Energiekosten und schon die Umwelt. Gemeinsam mit dem Partner Clevercity hat Zenner die Greenbox Compact entwickelt. Mit ihr lassen sich die veralteten Tonfrequenzrundsteuerempfänger ersetzen und via LoRaWAN Lichtpunkte einzeln oder straßenweise steuern. Mit moderner Lichttechnik und zusätzlicher Sensorik kann die intelligente Straßenbeleuchtung auf einen bedarfsgerechten Betrieb umgestellt werden.
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ELEKTROMOBILITÄT
Im Bereich der Elektromobilität konnte 2020 mit den Stadtwerken Nürtingen eine geobasierte Überwachung von E-Scootern realisiert werden. Über eine App sehen Nutzer, wo der nächste freie E-Scooter bereitsteht. Ein weiterer Anwendungsfall ist die Überwachung der Parkflächen von E-Ladesäulen mittels Smart Parking-Bodensensoren. Sie liefern unabhängig vom Nutzungszustand der Ladesäule zuverlässige Informationen zum Belegungszustand und zeigen an, ob die Ladesäule frei zugänglich ist oder beispielsweise durch einen Falschparker blockiert wird. Das erhöht die Effizienz bei der Nutzung der Ladeinfrastruktur signifikant.

CO2-AMPEL
Ganz neu im Lösungsportfolio von Zenner ist die Überwachung der Luftqualität in Innenräumen. Der Anwendungsfall wurde im Spätsommer 2020 erfolgreich mit den Stadtwerken Steinburg und den Stadtwerken Strausberg entwickelt und umgesetzt. Wenn der CO2-Wert einen bestimmten Wert übersteigt, signalisiert der Sensor dies visuell und gibt so den Hinweis, dass gelüftet werden muss. Auf diese Weise lassen sich – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Situation rund um das Thema Corona-­Prävention – Lüftungskonzepte in Schulen oder Büros zuverlässig umsetzen.

GLATTEISDETEKTION
Der Winter- und Streudienst ist eine kommunale Aufgabe, die mit hohem Aufwand verbunden ist. Informationen darüber, wo sich Glatteis gebildet hat oder droht, helfen, diese Aufgabe deutlich effizienter zu gestalten. Sensoren ermitteln über verschiedene Parameter wie Luftfeuchtigkeit und Temperatur die Wahrscheinlichkeit der Glatteisbildung und übermitteln die Daten via LoRaWAN. So ermöglicht der Anwendungsfall, den Zenner mit dem Partner regio iT GmbH und der Gemeinde Nortorf entwickelt, einen bedarfsgerechten Einsatz des Streudienstes.
Die Beispiele zeigen, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien sind. Dies gilt vor allem im kommunalen Umfeld. Dabei bieten moderne Smart City-Lösungen nicht nur Effizienzgewinne und sparen Kosten, sondern erhöhen auch die Lebensqualität der Bürger und schonen die Umwelt.

Kontakt:
ZENNER International GmbH & Co. KG
Frau Samira Baars
Römerstadt 6, 66121 Saarbrücken
Tel. 06 81/9 96 76 – 32 84
iot@zenner.com, www.zenner.de