Seminar zur kommunalen Wärmeplanung

Parabolrinnenkollektor: Wärmenetze auf Basis erneuerbarer Energien sind für Kommunen eine gute Möglichkeit, eine umweltfreundliche und klimaschonende Infrastruktur zu realisieren. – Foto: KEA-BW

Keine Energiewende ohne Wärmewende. Am 30. September 2019 informieren in Karlsruhe Experten über Aspekte der kommunalen Wärmeplanung.

Mit der Novelle des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg soll die kommunale Wärmeplanung für Stadtkreise und große Kreisstädte verpflichtend werden. An dieser politischen Zielsetzung orientiert das Kompetenzzentrum Wärmenetze der Klimaschutz- und Energieagentur (KEA) Baden-Württemberg den diesjährigen Schwerpunkt seiner Veranstaltungsreihe „Nahwärme kompakt“.

Die Tagung am 30. September in Karlsruhe richtet sich an Kommunen, Stadtwerke, Energiegenossenschaften, Planer und Projektentwickler sowie Forschungsinstitute und Interessierte.

Die Programmplanung sieht Expertenvorträge zu Grundsatzfragen der Wärmewende vor, Berichte über Forschungsergebnisse sowie praxisnahe die Darstellung von Ansätzen zur lokalen Wärmeplanung.

Der Workshop am 1. Oktober richtet sich mit Unterstützungsangeboten und Gruppenphasen konkret an Vertreter von Städten und Gemeinden, die in die kommunale Wärmeplanung einsteigen.

Info: Die Klimaschutz- und Energieagentur (KEA) Baden-Württemberg wirkt im Auftrag des Landes an der Klimaschutzpolitik mit. Sie berät Ministerien, Kommunen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie kirchliche Einrichtungen bei Energieeinsparung, rationeller Energieverwendung und der Nutzung erneuerbarer Energien. Der Sitz der KEA-BW ist in Karlsruhe. Die Agentur feierte Ende Juli ihr 30-jähriges Bestehen.