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Padel ist die am schnellsten wachsende Racket-Sportart Europas — und mit dem Boom wächst die Zahl der Genehmigungsanträge auf den Schreibtischen kommunaler Bauämter. Anders als Tennis hat Padel ein impulshaltiges Schallprofil mit kurzen, harten Ballschlägen. Bisher fehlten den prüfenden Stellen entscheidende Daten für eine belastbare Lärmprognose. DataKustik hat diese Lücke geschlossen und erklärt im kostenlosen Webinar, worauf es bei der Beurteilung jetzt ankommt.

müssen. Foto: KI-generiert
Padel-Anträge: Ein Phänomen mit Folgen für Kommunen
Padel-Anlagen entstehen zunehmend in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohngebieten. Anders als beim Tennis hat Padel eine impulsive Geräuschcharakteristik: Kurze, harte Schläge auf den schwereren Ball erzeugen Spitzenpegel, die Anwohner als deutlich störender wahrnehmen als kontinuierlichen Lärm vergleichbarer Energie. Für Bauämter ergibt sich daraus ein klarer Prüfauftrag — und für planende Bauherren der Bedarf an belastbaren, nachvollziehbaren Vorgaben.
Die rechtliche Grundlage ist die Sportanlagenlärmschutzverordnung in Verbindung mit der VDI 3770. Letztere ist das technische Werkzeug zur Ermittlung der Immissionen aus Sport- und Freizeitanlagen. Die Herausforderung war bislang: Für Padel und Pickleball fehlten in der VDI 3770 sowohl die sportartspezifischen Emissionsdaten als auch eine Erweiterung des Berechnungsverfahrens.
Die methodische Lücke ist geschlossen
DataKustik hat auf Basis realer Feldmessungen an Padel-Anlagen die fehlenden sportartspezifischen Kennwerte ermittelt; für Pickleball wurden verfügbare Messdaten einbezogen. Die Methodik und Ergebnisse wurden auf der DAGA 2026 im Beitrag „Prognose und Bewertung von Ballschlaggeräuschen bei Tennis, Pickleball und Padel“ (A. Geltinger) vorgestellt und parallel in der internationalen Fachzeitschrift Noise/News International (Ausgabe 02/2026) veröffentlicht.
Die neuen Kennwerte — der sportartspezifische Anteilsfaktor ksp und der maximale Schallleistungspegel LWAFmax — stehen seit der CadnaA-Version 2026 MR1 für eine Prognose in Anlehnung an das Genaue Verfahren der VDI 3770 für Tennis zur Verfügung. Damit lässt sich das etablierte Taktmaximalpegelverfahren konsistent auf Padel und Pickleball anwenden — outdoor, für Einzel- und Mischbetrieb. Zugleich kann ein gemischter Spielbetrieb dieser Sportarten rechnerisch berücksichtigt werden.

Was das für Bauämter konkret bedeutet
Mit den neuen Kennwerten erstellen Gutachter und planende Ingenieure jetzt nachvollziehbare und belastbare Lärmprognosen für Padel-Anlagen. Genehmigungsbehörden können die vorgelegten Prognosen anhand des etablierten Taktmaximalpegelverfahrens prüfen und ihre Entscheidung auf eine fachlich abgesicherte Grundlage stellen.
Eine vollständige Lärmprognose für eine Padel-Anlage berücksichtigt:
- die sportartspezifischen Emissionskennwerte (ksp und LWAFmax)
- den ungünstigsten Betriebsfall mit gleichzeitiger Belegung aller Courts
- alle relevanten Immissionsorte in der Nachbarschaft
- bei überdachten Anlagen mit nahe liegenden Immissionspunkten eine Sonderfallbetrachtung
Damit lassen sich Padel-Genehmigungen vor Baubeginn belastbar beurteilen — bevor die erste Schaufel im Boden steckt und bevor Anwohner sich beschweren..
Kostenloses Webinar für Behörden und Fachleute
DataKustik bietet ein 30-minütiges kostenloses Webinar an, das Methode, Kennwerte und CadnaA-Workflow am Praxisbeispiel erklärt. Das Format richtet sich an Gutachter, Akustik-Ingenieure und Akustik-Experten in kommunalen Bauämtern und Genehmigungsbehörden. Mit Q&A — Teilnehmende können konkrete Fragen aus laufenden Genehmigungsverfahren mitbringen.
Nächster Termin: 24. Juni 2026. Weitere Webinartermine und Anmeldung unter www.datakustik.com/lp/padel-laerm.html
Kontakt
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Telefon: +49 8105 77467-0
E-Mail: info@datakustik.com
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