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Ab diesem Jahr wird stufenweise ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder eingeführt. Kommunen stehen vor der Herausforderung, dafür geeignete Räume zur Verfügung zu stellen. Die Hybridmodulbauweise von KommInvest bietet die Möglichkeit, neue Gebäude schnell, kostensicher, nachhaltig und mit einem lernförderlichen Raumklima für die Schülerinnen und Schüler zu errichten.

Zwischen dem Abriss des in die Jahre gekommenen Bestandsgebäudes und dem Bezug in ein neues Gebäude sollte so wenig Zeit wie möglich verstreichen. Deshalb investiert die Gemeinde Köngen im Landkreis Esslingen in eine neue Ganztagsbetreuung in Modulbauweise, die aktuell vom Generalunternehmer KommInvest realisiert wird.
Das Projekt umfasst 20 Module mit 14 Metern Länge, die zweigeschossig – zum Teil bereits mit dem Fassadenaufbau – montiert wurden. Das Treppenhaus inkl. Aufzug wird in Betonfertigteilbauweise umgesetzt und ist in das Gebäude integriert. Zum Raumprogramm zählen unter anderem neben vier Gruppenräumen auch eine über 100 m² große Mensa mit Küche, ein Bewegungsraum, ein Mehrzweckraum, ein Atelier und verschiedene Personalbereiche.
Gebäude nach dem Baukastenprinzip
Je nach Anforderung wählt KommInvest aus dem firmeneigenen Systembaukasten die optimale Bauweise: Mit den eigens produzierten wärmegedämmten Betonsandwich-Fertigteilen werden große Lager- oder Fahrzeughallen erstellt. Für herkömmliche Raumgrößen bietet sich die Hybridmodulbauweise aus Holz und Beton an. Vor gut acht Jahren hat die FARMBAU-Gruppe diese Bauweise entwickelt und wurde dabei von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert. Die Bauteile werden seriell im eigenen Werk in Insingen (Bayern) gefertigt und dort zu ca. 75 Prozent vormontiert. Gleichzeitig werden auf dem Baugrundstück die Erdarbeiten, Zuwegungen und Anschlüsse hergestellt. Durch diese Parallelität dauert es von Baubeginn bis Abschluss eines Bauprojekts in der Regel nur wenige Monate.
KommInvest setzt im Modulbau auf Holz als nachhaltigen Baustoff, denn es sorgt für ein angenehmes Raumklima und kann nach einem Rückbau wiederverwertet oder zu Brennstoffen aufbereitet werden. Beton wird nur dort verwendet, wo es sinnvoll und notwendig ist, etwa als Bodenplatte für die Raummodule, in die ab Werk auch Fußbodenheizung und Installationskomponenten verbaut werden. Für Wände und Decken der Module wird massives, kreuzlagenverleimtes Brettsperrholz verwendet. Das Holz bleibt sichtbar und wird geschliffen und geölt, sodass keine weiteren Maler- oder Tapezierarbeiten notwendig sind.
Seriell gefertigt, individuell geplant
Trotz standardisierter, seriell gefertigter Elemente ermöglicht die Modulbauweise ganz verschiedene Gebäudelösungen, je nach Grundstücksfläche und örtlichen Gegebenheiten. KommInvest erstellt für den Hybridmodulbau Einheiten mit einer Breite von 3,5 Metern und in variabler Länge von bis zu 20 Metern. In maximaler Größe haben die Module ein Gewicht von etwa 40 Tonnen. Sie werden per Tieflader zur Baustelle geliefert und dort per Autokran aufgestellt. Die einzelnen Raummodule lassen sich individuell kombinieren. Sie können nebeneinander angeordnet und übereinander gestapelt werden – bis zu drei Stockwerke sind umsetzbar.

Bei mehrgeschossigen Bauten wird die Hybridlösung aus Betonbodenplatte und Massivholzwänden beibehalten. Diese Bauweise bietet sowohl Vorteile beim Brandschutz als auch beim Schallschutz. Je nachdem, wie die Haustechnik ausgestaltet wird – ob Anschluss an ein Nahwärmenetz, Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Photovoltaikanlage auf dem Dach – können die Gebäude eine hohe Energieeffizienz erreichen und die Anforderungen an ein Effizienzhaus 40 erfüllen.
Auch großzügige Innenräume lassen sich durch die Kombination von Modulen gestalten. Alle Gebäude werden individuell geplant, je nach den Bedürfnissen und Anforderungen der Kommunen. Die Hybridmodulbauweise aus Holz und Beton trägt nicht nur den immer wichtiger werdenden Aspekten Nachhaltigkeit, Ökologie und Klimaschutz Rechnung. Sie ermöglicht Kommunen neben Schnelligkeit auch eine hohe Kosten- und Planungssicherheit.

Alles aus einer Hand
KommInvest aus Langenburg (Baden-Württemberg) gehört zur Unternehmensgruppe von FARMBAU Fertigsysteme und ist für die Projektierung und den Vertrieb der Systembauten in Modulbauweise zuständig. Anfangs auf landwirtschaftliche Gebäude spezialisiert, realisiert die Gruppe heute neben Gewerbe- und Industriehallen vermehrt kommunale Bauprojekte – von großen Geräte- und Fahrzeughallen für Feuerwehr oder Bauhof bis hin zu nachhaltigen Modulgebäuden für Kindergärten und Schulen, die aus Massivholz bestehen. Das Unternehmen tritt dabei als Generalunternehmer auf, sodass auftraggebende Kommunen nur einen Ansprechpartner haben.
Kontakt:
KommInvest GmbH & Co. KG
InnoPark am See 2
74595 Langenburg
Tel.: 07905 92100-0
E-Mail: info@komm-invest.de
www.komm-invest.de

