KommInvest schafft mit Hybridmodulen schnell und nachhaltig Raum für Kinder

Schnell, kostensicher, nachhaltig und ein angenehmes Raumklima – dies sind Eigenschaften, die sich jede Kommune beim Neubau eines Kindergartens wünscht. KommInvest trägt mit der eigens entwickelten Hybridmodulbauweise diesen Eigenschaften Rechnung.

Hybridmodulbau
In Künzelsau-Taläcker entsteht ein neuer Kindergarten in Hybridmodulbauweise. Foto: KommInvest GmbH & Co. KG

Das zeigt der Generalunternehmer derzeit beim Bau des neuen Kindergartens im hohenlohischen Künzelsau-Taläcker. Das Projekt umfasst 24 Module mit 15-17 Metern Länge, die zweigeschossig aufgestellt werden. Ein Treppenhaus, realisiert in Betonfertigteilbauweise inkl. Aufzug, bildet den Anbau an den Bestandskindergarten. Zum Raumprogramm zählen neben drei Gruppenräumen mit angegliederten Neben- und Schlafräumen u.a. auch ein Inklusions- und Sprachförderraum, ein teilbarer Bewegungsraum, eine Ausgabeküche mit Bistro sowie ein Büro für Sozialberatung im inkludierten Kinder- und Familienzentrum. „Das für unsere Hybridmodulbauweise charakteristische Massivholz sorgt für ein angenehmes Raumklima, was speziell im Bereich der Bildungsbauten wichtig für Kinder und Betreuer:innen ist, da es ein leistungsfähiges Umfeld schafft.“, sagt Tobias Knülle, Geschäftsführer von KommInvest.

Dass KommInvest ansprechende und effiziente Kindergärten bauen kann, zeigt auch das Beispiel der realisierten Kinderkrippe St. Anna in Lauf im Schwarzwald. Auf ca. 830 m² Grundfläche entstanden aus 15 Modulen vier Gruppenräume mit jeweils einem Schlafraum für Kleinkinder, ein großzügiger Essensbereich nebst Küche, Sanitärräume sowie ein Verwaltungsbereich mit Büros für das Betreuungsteam und die Kita-Leitung. Zwischen Beauftragung und Fertigstellung vergingen hier nur fünf Monate.

Hybridmodulbau
Die Kinderkrippe St. Anna in Lauf im Schwarzwald entstand ebenfalls in Hybridmodulbauweise. Foto: KommInvest GmbH & Co. KG

Gebäude nach dem Baukastenprinzip

Vor gut acht Jahren hat KommInvest die Hybridmodule, die aus einer Betonbodenplatte und aufgehenden Wänden und Decken aus Massivholz bestehen, entwickelt. Dabei wurde die Unternehmensgruppe vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert. Die Bauteile werden seriell im eigenen Werk in Insingen (Bayern) gefertigt und dort zu ca. 75 Prozent vormontiert. Gleichzeitig werden auf dem Baugrundstück die Erdarbeiten, Zuwegungen und Anschlüsse hergestellt. Durch diese Parallelität dauert es von Baubeginn bis Abschluss eines Bauprojekts in der Regel nur wenige Monate.

KommInvest setzt im Modulbau auf Holz als nachhaltigen Baustoff, da es für ein angenehmes Raumklima sorgt und nach einem Rückbau wiederverwertet oder zu Brennstoffen aufbereitet werden kann. Beton wird nur dort verwendet, wo es sinnvoll und notwendig ist, etwa als Bodenplatte für die Raummodule, in die ab Werk auch Fußbodenheizung und Installationskomponenten verbaut werden. Für Wände und Decken der Module wird massives Brettsperrholz verwendet. Das Holz bleibt sichtbar und wird geschliffen und geölt, sodass keine weiteren Maler- oder Tapezierarbeiten notwendig sind.

Seriell gefertigt, individuell geplant

Trotz standardisierter, seriell gefertigter Elemente ermöglicht die Modulbauweise ganz verschiedene Gebäudelösungen, je nach Grundstücksfläche und örtlichen Gegebenheiten. KommInvest erstellt für den Hybridmodulbau Einheiten mit einer Breite von 3,5 Metern und in variabler Länge von bis zu 20 Metern. In maximaler Größe haben die Module ein Gewicht von etwa 40 Tonnen, werden per Tieflader zur Baustelle geliefert und dort per Autokran aufgestellt. Die einzelnen Raummodule lassen sich individuell kombinieren. Sie können nebeneinander angeordnet und übereinander gestapelt werden – bis zu drei Stockwerke sind umsetzbar.

Hybridmodulbau
Zwei Autokrane setzen die Module zu einem Gebäude zusammen – so steht der Rohbau, je nach Gebäudegröße, bereits nach ein oder zwei Tagen und kann anschließend ausgebaut werden. Foto: KommInvest GmbH & Co. KG

Bei mehrgeschossigen Bauten wird die Hybridlösung aus Betonbodenplatte und Massivholzwänden beibehalten. Diese Bauweise bietet sowohl Vorteile beim Brandschutz als auch beim Schallschutz. Je nachdem, wie die Haustechnik ausgestaltet wird – ob Anschluss an ein Nahwärmenetz, Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Photovoltaikanlage auf dem Dach – können die Gebäude eine hohe Energieeffizienz erreichen und die Anforderungen an ein Effizienzhaus 40 erfüllen.

Auch großzügige Innenräume mit 40 bis 70 Quadratmetern, wie z.B. Bewegungsräume, lassen sich durch die vielfältige Kombination von Modulen gestalten. Alle Gebäude werden individuell geplant, je nach den Bedürfnissen und Anforderungen der Kommunen.

Alles aus einer Hand

KommInvest aus Langenburg (Baden-Württemberg) gehört zur Unternehmensgruppe von FARMBAU Fertigsysteme und ist für die Projektierung und den Vertrieb der Systembauten in Modulbauweise zuständig. Anfangs auf landwirtschaftliche Gebäude spezialisiert, realisiert die Gruppe heute neben Gewerbe- und Industriehallen vermehrt kommunale Bauprojekte – von großen Geräte- und Fahrzeughallen für Feuerwehr oder Bauhof bis hin zu nachhaltigen Modulgebäuden für Kindergärten, Schulen und Ganztagsbetreuungen, die aus Massivholz bestehen. Je nach Anforderung wählt KommInvest aus dem firmeneigenen Systembaukasten die optimale Bauweise. Das Unternehmen tritt dabei als Generalunternehmer auf, sodass auftraggebende Kommunen nur einen Ansprechpartner haben.

Hybridmodulbau
Technische Gebäude wie beispielsweise Feuerwehrgerätehäuser setzt KommInvest aus einer Kombination zweier Bauweisen um – die Fahrzeughalle mit Betonfertigteilen und den Sozialtrakt mit Hybridmodulen. Foto: KommInvest GmbH & Co. KG

Kontakt:

KommInvest GmbH & Co. KG
InnoPark am See 2
74595 Langenburg
Tel.: 07905 92100-0
E-Mail: info@komm-invest.de
www.komm-invest.de