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Nach Jahren intensiven Ausbaus steht die KiTa-Landschaft an einem Wendepunkt. Die Anzahl der Kinder, die in den kommenden Jahren betreut werden sollen, ist ein wesentlicher Faktor beim Bau neuer Kindertagesstätten, bei der Entscheidung, eine Kindertagesstätte zu schließen, oder bei der Anpassung von Dienstleistungen im Bereich der Kinderbetreuung in der gesamten Kommune.

Dies beeinflusst nicht nur die Infrastrukturplanung, sondern auch den Personaleinsatz, die Auslastung bestehender Einrichtungen und die langfristige finanzielle Steuerung der Kommunen.
Zwischen Unsicherheit und Bedarf: Herausforderungen der Kapazitätsplanung
Doch aktuelle Entwicklungen zeigen: Sinkende Geburtenzahlen verändern die Nachfrage grundlegend und sie verlaufen nicht in allen Kommunen nach demselben Muster. Einige Einrichtungen verzeichnen rückläufige Anmeldezahlen, Gruppen bleiben teilweise unterausgelastet, und gleichzeitig steigen die Kosten pro Platz. Aktuelle, individualisierte Bevölkerungsprognosen verdeutlichen, in welchem Ausmaß sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen kann.
Genau hier reicht es nicht mehr aus, nach Gefühl zu planen. Lokales Wissen über die Beliebtheit einer KiTa oder über geplante Projekte, etwa Sanierungen und die damit einhergehende steigende Attraktivität einer Einrichtung, ist wichtig. Ebenso spielen Faktoren wie Trägerstruktur, Lage oder Öffnungszeiten eine Rolle. Dennoch müssen Entscheidungen zunehmend datenbasiert getroffen werden, um Fehlplanungen zu vermeiden und Ressourcen gezielt einzusetzen.
Wie viele Kinder gibt es aktuell? Und wie viele Kinder wird es in fünf oder auch in zehn Jahren in der Kommune geben? Welche Einrichtungen werden langfristig ausgelastet sein und wie verteilt sich die Nachfrage räumlich? All dies kann nur eine fundierte Prognose beantworten und so die Entscheidungsfindung bei diesen essenziellen und zugleich emotionalen Fragen für eine Kommune unterstützen.
Denn die Herausforderungen gehen über die reine Anzahl an Plätzen hinaus: Fachkräftemangel, steigende Betriebskosten und wachsende Qualitätsanforderungen erhöhen den Druck zusätzlich. Eine KiTa ist nicht nur ein Gebäude – hier werden Kapazitätsplanung, Personalplanung und strategische Steuerung gleichermaßen entscheidend.

Bevölkerungsdaten als Schlüssel zu verlässlicher Kapazitätsplanung
Dataproces BevölkerungsBlick bietet hierfür eine Lösung. Die Software ermöglicht, eine Vielzahl an Prognosen zu erstellen, wie Kinderbetreuungs- und Schülerprognosen, aber auch Prognosen zu Zu- und Abwanderung, Fertilität und Mortalität sowie Ein- und Auswanderung. Sie ermöglicht nicht nur den ständigen Zugriff auf Bevölkerungsdaten, sondern stellt die gewonnenen Daten anschaulich und leicht verständlich dar.
Die Software kann unmittelbar genutzt werden, da bereits Daten eines Großteiles der Kommune aus dem Statistischen Bundesamt eingespielt sind. Zur weiteren Präzisierung der Datenlage besteht die Möglichkeit, zusätzliche kommunale Daten zu integrieren. Die Software ist mit zahlreichen Datenbankschnittstellen kompatibel.
Zudem lassen sich eigene Szenarien erstellen. Individuelle Annahmen, etwa zu lokalen Bauprojekten, veränderten Zuzugsraten oder spezifischen politischen Entscheidungen, können direkt in die Prognose einfließen. Mit BevölkerungsBlick entsteht ein Blick in die zukünftige Entwicklung der Kommune, der eine höhere Planungssicherheit für kommunale Entscheidungen ermöglicht.

Ein Blick hinter die Kulissen: Dataproces
Dataproces ist ein deutsch-dänischer IT- und Beratungsdienstleister, der seit 20 Jahren Kommunen in Deutschland und Dänemark unterstützt, unter anderem in Schleswig-Holstein und Bayern sowie inzwischen 90 der 98 dänischen Kommunen. Mit fundierter Erfahrung, bewährten Lösungen die auf mehr als 20 Jahren Erfahrung und einem tiefen Verständnis für die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag und arbeitet partnerschaftlich mit Kommunen zusammen.
Im vergangenen Jahr hat Dataproces das Prognosetool BevölkerungsBlick umfassend überarbeitet. Die Benutzeroberfläche erhielt ein neues Design, der Code wurde modernisiert und optimiert. Zusätzliche Funktionen wurden integriert, um die Anwendung noch intuitiver und anschaulicher zu gestalten.
Eine besondere Stärke der Zusammenarbeit liegt in der Expertise von Raphael Lobach. Er ist ein Statistikfachmann mit 18 Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich sowie in der kommunalen Zusammenarbeit. Gemeinsam werden das in Dänemark gewonnene Wissen und seine Erfahrung in der Betreuung deutscher und dänischer Kommunen auf die deutschen Rahmenbedingungen übertragen, um neue, passgenaue Lösungen für den deutschen Markt zu entwickeln.
Einladung zum Webinar
Dataproces lädt Sie herzlich zum nächsten Webinar am 25.6.2026 von 10:00 bis 10:30 Uhr ein. Unter dem Titel „KiTa-Landschaft nach dem Boom“ werfen wir einen fundierten Blick auf die Dynamiken des Booms. Dabei analysieren wir, was die aktuellen Prognosen für die zukünftige Bedarfsentwicklung bedeuten. Es wird deutlich: Die Entwicklung verläuft regional höchst unterschiedlich, während einige Regionen mit Überkapazitäten konfrontiert sind, bleibt der Druck in anderen weiterhin hoch.
Melden Sie sich hier an.
Kontaktieren Sie auch gerne Frau Baerens, wenn Sie weitere Fragen haben oder Interesse daran die Software vorgestellt zu bekommen.

Kontakt
Lena-Marie Baerens
Business Development Manager
Mobil: +49 163 9605926
E-Mail: lmb@dataproces.de
www.dataproces.de


