GSA: Künstliche Intelligenz im Straßenmanagement

Digitale Unterstützung beim Straßenmanagement: Der Zustand der Straßen und eventuelle Schäden werden per Smartphone erfasst. Die Daten werden KI-gestützt verarbeitet. Foto: GSA

– ANZEIGE – Der Begriff des Straßenmanagements hat in der Praxis unterschiedlichen Ansprüchen auf Anwender- und Zielebene zu gereichen. Auf Seiten der Verwaltungen und Kommunen unterstützt ein Straßenmanagement bei einer der Kernaufgaben, das Infrastrukturvermögen zu erhalten. 

Als Werkzeug lässt es sich zunächst in zwei grundsätzliche Einsatzbereiche unterteilen – strategisch und operativ. Strategisch dient ein Straßenmanagement wie das RoadSystem® PMS (Pavement-Management-System) der generellen Ausrichtung und Festlegung der Er- und Unterhaltungsmaßnahmen für das gesamte Straßennetz.
Fundierte Entscheidungen treffen

Politische und administrative Gremien werden bei der objektiven Entscheidungsvorbereitung unterstützt mittels Konsequenzanalysen, zum Beispiel infolge gesetzter Budgetbeschränkung. Für Bauverwaltungen liefert es mehrjährige Handlungsempfehlungen.

Als operatives Werkzeug ermöglicht RoSy® PMS Aussagen über den erforderlichen Erhaltungsbedarf und Netzcharakteristika. Dies geschieht über die Feststellung geeigneter Baumaßnahmen an dem der effektivste Mitteleinsatz erreicht wird.

In diese Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen fließen finanzielle und technische Gesichtspunkte ein. Voraussetzungen sind entsprechende Informationen sowie die Verfügbarkeit von Schadenentwicklungsmodellen, hinreichend detaillierter Schadensbilder inklusive ihrer Ursachen und weiterer Angaben wie Gewichtung, Verkehrszahlen oder Bauweisen.

Methoden der Erfassung

Als Grundlagen eines Straßenmanagements lassen sich unterschiedliche Methoden der Erfassung heranziehen. Generell wird nach visuellen und messtechnischen Verfahren unterschieden. Neben den Möglichkeiten einer differenzierten Schadenserfassung für beispielsweise Fahrbahnen und Nebenanlagen stehen dynamische Tragfähigkeitsmessungen zur Verfügung.

Zusätzlich nutzen wir mit RoSy® aktuell ein KI-gestütztes System. “KI“ steht hierbei für künstliche Intelligenz. Die Aufnahme von Straßenschäden erfolgt mittels eines im Fahrzeug angebrachten Smartphones. Die Auswertung erfolgt dann vollautomatisch im Hintergrund durch die KI. Aktuelle Zustandsdaten und Fotos der Straßen stehen dem Anwender über einen einfachen Maus-Klick kartenorientiert zur Verfügung.

Darüber hinaus beinhaltet RoSy®, als web-­basiertes digitales Straßenmanagement, die Abbildung vorgangsbasierter Verwaltungsabläufe:

  • Überwachung und Gewährleistung im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht mithilfe bspw. von Smartphones oder Tablet-PCs. Neben der gerichtfesten Dokumentation der Kontrollen erfolgen die Auftragsbearbeitung zur Behebung festgestellter Akutschäden karten-
    basiert.
  • Kontrollen und Abnahmen im Zuge durchgeführter Baumaßnahmen oder Wiedervorlagen von Gewährleistungsfristen lassen sich so effizienter koordinieren und überwachen.
  • Die Erteilung von Genehmigungen oder das Erstellen von Verkehrszeichenplänen können papierloser gestaltet oder vollständig digital abgewickelt werden. Auf Verwaltungsseite werden so Aufwände und Kosten reduziert.

In Summe hilft modernes, digitales Straßenmanagement den gesteigerten heutigen Anforderungen an Reaktionszeit, Transparenz und Nachhaltigkeit zu erfüllen.
Die zunehmende Digitalisierung auf Seiten der Verwaltungen und Kommunen steuert hierfür ihrerseits einen entscheidenden Anteil bei.

Gerne beraten wir Sie in dem Zusammenhang ausführlicher und erarbeiten gemeinsamen eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung.

Die GSA – Gesellschaft für Straßenanalyse mbH beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren in Deutschland mit der strategischen Bedarfs­ermittlung für die Er- und Unterhaltung von Straßen – dem RoSy®PMS (Pavement Management System).

Kontakt: 

GSA – Gesellschaft für Straßenanalyse mbH
Flickerstal 5
67657 Kaiserslautern
Tel. 06 31/36 61 4-0
info@gsa-mbh.com