Glasfasernetze mit White-Label-Services gewinnbringend vermarkten  

Ein Glasfasernetz soll für Highspeed-Internet in Deutschland sorgen. Foto: Adobe Stock/Gundolf Renze

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Der regionale Glasfaserausbau wird von vielen Stadtwerken und Kommunen vorangebracht. Beim Betrieb der Netze können sie mit Spezialisten wie der Plusnet GmbH zusammenarbeiten. Diese liefern neben dem Netzbetrieb eine White-Label-Plattform, die die Vermarktung erleichtert.

In den vergangenen Jahren haben Stadtwerke in vielen Gemeinden außerhalb der urbanen Ballungszentren eigene Glasfasernetze gebaut. Ein Beispiel dafür sind die Stadtwerke Marburg, die Tausende von Kunden mit schnellem Internet und Telefonanschlüssen versorgt. Doch schon das Verlegen von Leerrohren und Leitungen ist kostspielig und geht in die Millionen. Ein Breitbandausbau braucht daher eine effektive Refinanzierungsstrategie.

Eigenbetrieb ist wirtschaftlicher als Verpachten

Eine wenig aufwändige Möglichkeit, die Glasfaserinfrastruktur zu nutzen, ist das Verpachten an ein Telekommunikationsunternehmen. Doch die Einnahmen daraus sind in der Regel gering. Deutliche höhere Umsätze pro Kunde lassen sich erzielen, wenn der kommunale Versorger selbst als Netzbetreiber und Anbieter der Services auftritt, für die der Glasfaserausbau vorgesehen ist: zum Beispiel Telefonanschlüsse, Highspeed-Internet-Leitungen, IP-TV, öffentliche WiFi-Angebote oder Smart-City-Anwendungen. Mit dem Eigenbetrieb bleibt auch die Entscheidung darüber, welche Dienste wo und wie ausgebaut werden sollen, in kommunaler Hand.

Erfolgversprechend ist der Eigenbetrieb, weil die Energieversorger den direkten Kundenzugang in ihrer Region und einen Vorsprung bei der Erschließung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten haben. Sie können Privathaushalten und Unternehmen damit frühzeitig attraktive Angebote machen. Außerdem besitzen Versorger einen wesentlichen Vorteil beim Breitbandausbau: die Erfahrungen und Gerätschaften für den Tiefbau in ihrer Region.

Die Ergänzung ihres herkömmlichen Produktportfolios – Wasser, Gas, Strom – durch die Breitbandservices bietet den Stadtwerken und Versorgern auch große zusätzliche Chancen für ihr traditionelles Geschäftsmodell, etwa durch Möglichkeiten des Cross-Sellings oder weil man durch die zusätzlichen Kommunikationsangebote Kunden zurückholen kann, die zu alternativen Stromanbietern abgewandert waren.

Mit externem Know-how zum erfolgreichen Anbieter werden

Stadtwerke sind Vorreiter beim Infrastrukturausbau, allerdings mit dem Schwerpunkt Energieversorgung. Fehlt ihnen für den Betrieb von Kommunikationsnetzen das notwendige Know-how, können sie auf Partner wie die Plusnet GmbH setzen. Der bundesweit tätige und langjährig erfahrene TK-Spezialist kümmert sich um den kompletten Betrieb des Glasfasernetzes, einschließlich des Monitorings in seinem eigenen Network Operation Center (NOC) und des technischen Supports.

Die automatisierte Leitungserstellung und Entstörung laufen über eine standardisierte Schnittstelle. Zum Gesamtpaket zählen bei Plusnet auch der unterbrechungsfreie Anbieterwechsel und Übergänge zu anderen Netzen – einschließlich dem sicheren und schnellen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Netzen und Carriern.

White-Label-Services erleichtern die Vermarktung

Nicht zuletzt stellt Plusnet auch die digitalen Dienste zur Verfügung, das bedeutet, sie speist die Internet- und Sprachdienste in die Glasfasernetze ein. Die Bereitstellung der Dienste erfolgt über die Plusnet-eigene White-Label-Plattform, die die Vermarktung des Glasfaserangebots für den Versorger deutlich erleichtert: Die Produkte tragen das Logo und Corporate Design der Stadtwerke. Aus Kundensicht kommen die Dienste und Leistungen nur von den Stadtwerken, der eigentliche Leistungserbringer ist nicht sichtbar – was zu einer hohen Akzeptanz des Angebots führt.

Der eindeutige Vorteil einer White-Label-Plattform für Stadtwerke ist außerdem die dauerhafte Nutzung einer aktuellen und modernen Plattform. Um die Aktualisierung von Software und Hardware für Betrieb und den Verkauf der Services kümmert sich der White-Label-Anbieter. Empfehlenswert für ein Stadtwerk ist dabei eine durchgängige Lösung, die Prozesse und Weboberflächen für den gesamten Kundenkontakt anbietet. Sie sollte im Idealfall aus Webshop, Selfservice-Portal, First-Level-Support, Kundenverwaltung, Abrechnung und Logistikprozessen bestehen.

Ein weiterer Vorteil des White-Label-Modells: Der Versorger kann sich auf diesem Weg einen neuen Geschäftsbereich aufbauen, ohne selbst in die Entwicklung einer Weboberfläche oder einer Software für die Online-Vermarktung zu investieren.

Open Access lastet das Netz aus und bringt Umsatz

Ein weiterer Baustein der Refinanzierung ist neben dem White-Label-Angebot die Nutzung eines Open-Access-Modells: Damit wird anderen Carriern die Mitnutzung von TK-Netzen ermöglicht, was deren Auslastung verbessert und einen Beitrag zur Amortisation der hohen Investitionen leistet. Zu diesem Zweck betreibt Plusnet eine eigene, bundesweite Open-Access-Integrator-Plattform – als Netz-, Prozess- und Dienste-Drehscheibe für Anbieter und Nachfrager von Netzzugängen. Sie umfasst die Technik für die Netzzusammenschaltung, eine Order-Schnittstelle zur automatisierten Abwicklung sowie entsprechende Vertragswerke. Die Anschaltung der Kunden und der Datenaustausch geschehen automatisch.

 

Weitere Informationen über das Glasfaser-Angebot von Plusnet für Stadtwerke und Kommunen erhalten Sie auf der virtuellen Messe Fiberweek20 vom 12. bis 16. Oktober 2020.  Am Messestand erfahren Sie alles rund um Netzaufbau, Netzbetrieb und White-Label-Produkte.

Besuchen Sie auch unsere Vorträge auf der Fiberweek20:

Best Practice Cloud Telefonanlage / fonial
Montag, 12. Oktober 2020, 13.00 – 14.30 Uhr
Digitalisierung kommunal

Glasfasernetze – Basis einer Smart City / Plusnet
Dienstag, 13. Oktober 2020, 10.30 – 12.00 Uhr
Smart Cities & Regions

Oder kontaktieren Sie uns unter nga@plusnet.de

www.plusnet.de/stadtwerke-kommunen