„Freiburger Appell“ fordert Einsatz für den Klimaschutz

Siebter Kongress Energieautonome Kommunen 2018: Zahlreiche Vertreter von Kommunen, Stadtwerken, Bürgerenergiegenossenschaften oder der Wohnungswirtschaft haben den Freiburger Appell unterzeichnet. - Foto: Solar Promotion

Der siebte Kongress Energieautonome Kommunen hat den „Freiburger Appell zum Klimaschutz“ verabschiedet. Die Unterzeichner fordern von der künftigen Regierung, sich konsequent für den Klimaschutz einzusetzen.

Mit der Verabschiedung des „Freiburger Appells zum Klimaschutz“ ging der siebte Kongress Energieautonome Kommunen (EAK) auf dem Freiburger Messegelände zu Ende. Der Kongress fand am 1. und 2. Februar statt. Kommunen, Stadtwerke, Bürgerenergiegenossenschaften und andere Institutionen haben den Appell unterzeichnet.

Beispielsweise sehen die Initiatoren des Appells in der steuerlichen Sektorkopplung von Strom, Wärme und Mobilität Effizienzpotenziale, insbesondere auf lokaler Ebene. Deshalb fordern die Unterzeichner, die ungleiche steuerliche Belastung des Stromsektors im Vergleich zum Sektor Verkehr oder Wärme solle durch eine CO2-Abgabe auf alle Energieträger beendet werden.

In Kreisen, Städten und Gemeinden stehen zahlreiche Gebäude, die energetisch nutzbar gemacht werden können. Deshalb fordert der Appell, den Ausbau der erneuerbare Energien auch verbrauchsnah auf kommunaler Ebene zu forcieren. Denn dieser Ausbau könne sofort und ohne zusätzlich Netzausbaukosten für die Bürger realisiert werden. Hierfür fordern die Unterzeichner die Beseitigung der regulatorischen Hemmnisse insbesondere für Mieterstrom und für private, kommunale und gewerbliche Gebäudeeigentümer.

Auf dem Kongress präsentierten über 50 Referenten verschiedene Projekte zur Energiewende, die in Kommunen bereits umgesetzt wurden.