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Ob Photovoltaikanlagen auf kommunalen Liegenschaften wie Deponien oder großvolumige PV-Dach-Anlagen auf Schulen: Bei vielen PV-Anlagen aus den 2000er-Jahren läuft schrittweise die EEG-Förderung aus. Kommunen und kommunale Gesellschaften stehen damit vor einer strategisch relevanten Frage: Rückbau, Weiterbetrieb oder Repowering?

Warum Repowering gerade für Kommunen sinnvoll ist
Repowering – also die Modernisierung bestehender Anlagen bei Weiternutzung der Fläche – entwickelt sich immer mehr zum Schlüssel kommunaler Energiezukunft. Für Kommunen als Betreiber oder Verpächter ergeben sich attraktive Optionen: Bestehende Standorte können deutlich effizienter genutzt werden, ohne zusätzlichen Flächenverbrauch. Genehmigungen liegen vor, Netzanschlüsse bestehen und die Flächen sind vor Ort akzeptiert. Der Einsatz moderner Modultechnik ermöglicht es heute, auf gleicher Fläche deutlich höhere Leistungen und Erträge zu erzielen als noch vor 15 oder 20 Jahren.
Ein besonderer Vorteil liegt in der Netzintegration: Bestehende Netzanschlüsse bleiben erhalten, zusätzliche Speicherlösungen können Erträge puffern und zur Netzstabilisierung beitragen. Dadurch wird Repowering dort möglich, wo Netze bereits ausgelastet sind.
Praxisbeispiel Neustadt an der Weinstraße
Wie Repowering umgesetzt werden kann, zeigt ein Pilotprojekt in Neustadt an der Weinstraße. Hier konnte die Leistung des PV-Parks aus dem Jahr 2003 auf gleicher Fläche von 2 MW auf 4,6 MW mehr als verdoppelt werden. Die Unterkonstruktion und der Netzanschluss blieben erhalten. Altmodule wurden weitervermarktet oder recycelt. Biodiversitätsmaßnahmen wie Insektenhabitate und Schafbeweidung sind fester Bestandteil des Konzeptes. Die modernisierte Anlage wird nun in einer gemeinsamen Projektgesellschaft der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT sowie Stadtwerke Neustadt betrieben. Ein technisch, wirtschaftlich und ökologisch gelungenes Repowering.
Wie Kommunen Stolpersteine vermeiden und vom Repowering profitieren
Probleme entstehen häufig durch zu spätes Handeln. Etwa, wenn erst kurz vor dem Auslaufen der EEG-Förderung über die zukünftige Nutzung nachgedacht wird. Ebenso relevant ist die rechtzeitige Klärung von Pachtverträgen zu Laufzeiten, eventuellen Rückbaupflichten und neuen Vertragsbedingungen. Rückbaukosten werden oft unterschätzt, insbesondere bei älteren Anlagen mit Dünnschichtmodulen, die als Sondermüll gelten. Zudem ist eine klare politische Einordnung wichtig: Das Repowering sollte als Chance vermittelt werden und nicht als neues Großprojekt wahrgenommen werden.
Kommunen, die als Flächeneigentümer oder Betreiber diese Aspekte berücksichtigen, sichern sich Entscheidungsfreiheit und wirtschaftliche Vorteile. Denn Repowering steigert nicht nur die Leistung der Anlagen. Pachteinnahmen bleiben auf auskömmlichem Niveau, hinzu kommen Gewerbesteuern, mögliche Kommunalabgaben sowie – bei Beteiligungsmodellen – direkte Erträge aus dem Anlagenbetrieb. Im Vergleich zum Rückbau oder alternativer Flächennutzung erweist sich Repowering damit als wirtschaftlich überlegen.
Pfalzwerke-Repowering-Kompetenz aus einer Hand
Die Pfalzwerke bündeln ihre langjährige Erfahrung in der Planung, Umsetzung und im Betrieb von PV-Anlagen in spezialisierten Teams. In der Projektentwicklung bringen sie fundiertes Know-how zu Genehmigungsverfahren, Umweltgutachten und der Kommunikation mit Stakeholdern ein. Der Bereich Operations & Maintenance analysiert bestehende Parks, bewertet die Anlagentechnik und übernimmt die laufende Betriebsführung. Das Projektmanagement steuert den gesamten Prozess von der technischen Planung bis zur baulichen Umsetzung. Dabei stehen Effizienz, Sicherheit und verlässliche Zeitpläne im Fokus. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Umsetzung aus einem Guss. Schnittstellen werden reduziert, Risiken minimiert und Projekte effizient realisiert.

Partnerschaften als Erfolgsfaktor
Zudem bieten die Pfalzwerke langfristige Kooperationen – etwa über PPP-Gesellschaften mit Kommunen, Stadtwerken oder Bürgerenergiegenossenschaften. Diese sichern regionale Wertschöpfung und langfristig stabile Betriebsmodelle. Auch Minderheitsbeteiligungen haben sich bewährt und sind mit den Pfalzwerken als Partner möglich.

Repowering bietet Kommunen die Möglichkeit, bestehende Photovoltaik-Flächen strategisch weiterzuentwickeln – wirtschaftlich, energiepolitisch und gesellschaftlich anschlussfähig. Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt: Frühzeitige Prüfung schafft Handlungsspielräume. Die Pfalzwerke begleiten Kommunen ganzheitlich – von den ersten Fragen bis zum langfristigen Betrieb.
Kontakt:
PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Wredestraße 35
67059 Ludwigshafen
Ansprechpartner: Jürgen Hampel, Abteilungsleiter
Großprojekte PV B2B-Business Solutions
Tel.: 0621 585-3486
www.pfalzwerke.de/geschaeftskunden


