Kommunen zur Teilnahme am Deutschen Solarpreis aufgerufen

Solardächer: Bis zum 31. Mai können sich Gemeinden, Städte, Landkreise und kommunale Stadtwerke um den Deutschen Solarpreis 2017 bewerben. - Foto: Gyula Gyukli/Fotolia

Städte, Gemeinden wie auch kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen können sich bis zum 31. Mai um den Deutschen Solarpreis 2017 bewerben. Gesucht werden vorbildliche Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Mit den Auszeichnungen im Wettbewerb um den Deutschen Solarpreis will die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, Eurosolar, vorbildliche Akteure der Energiewende ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Der Preis soll Impulse für eine dezentrale, bürgernahe und regenerative Energieversorgung geben.

Für den Wettbewerb 2017 können Bewerbungen in neun Kategorien eingereicht werden. Zur Teilnahme aufgerufen sind unter anderem Kommunen sowie kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen.

Bis zum 31. Mai können sich Gemeinden, Städte, Landkreise und kommunale Stadtwerke bewerben, die in ihrem Verwaltungsgebiet über Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien verfügen. Der Solarpreis wird für überzeugende und vielseitige Maßnahmen im Bereich der Stadtplanung oder der Energieversorgung unter besonderer Berücksichtigung erneuerbarer Energien verliehen.

Der Wettbewerb wendet sich auch an Industrieunternehmen, Genossenschaften und landwirtschaftliche Betriebe, die innovative Ansätze zur Nutzung erneuerbarer Energien erarbeitet haben oder ihren Energiebedarf durch regenerative Nutzungskonzepte selbst decken.

Mit Ideen und Konzepten zur Energieversorgung einzelner Gebäude oder ganzer Stadtviertel können sich Architektur- und Planungsbüros, Wohnungsbaugesellschaften und Kommunen an Wettbewerb beteiligen.

Die Frist für Bewerbungen in allen Kategorien endet am 31. Mai 2017. Eine Fachjury entscheidet im Sommer über die Preisvergabe. Die Verleihung der Auszeichnungen ist für den 14. Oktober 2017 in Wuppertal geplant.

Gewinner im Wettbewerb 2016 waren unter anderem die Stadtwerke Burg mit ihrem Mieterstrommodell „Sonnenburg“, die Bürgerwerke in Heidelberg mit ihrer genossenschaftlichen und unabhängigen Stromvermarktung und das Sonnenhaus-Institut, Straubing, mit der Umsetzung und Weiterentwicklung des solarthermischen Bau- und Heizkonzepts in Gebäuden.

Info: Eurosolar hält auf seiner Homepage ausführliche Informationen zum Wettbewerb und zur Bewerbung bereit.